Trieste Marine Terminal: Projektladungen gewinnen an Bedeutung

Der Containerumschlag am Molo VII hat sich im ersten Halbjahr 2020 stabil entwickelt – jedoch deutlicher Rückgang im Bahnverkehr.

Trieste Marine Terminal: Projektladungen gewinnen an Bedeutung Bild: Marine Terminal

Das Trieste Marine Terminal (TMT) verzeichnete ein im Wesentlichen stabiles erstes Halbjahr (+ 0,11% im Vergleich zu 2019) auf dem Containerterminal Molo VII. Die Jahre davor waren von starkem Wachstum gekennzeichnet.

Ursächlich für die nun gebremste Entwicklung sind die Auswirkungen der Covid-19-Virus-Pandemie auf die Weltwirtschaft und den internationalen Verkehr, auch über Triest mit Süd- und Osteuropa. Das ist auch der Grund für den Rückgang beim Bahnverkehr in TEU um 12,7 Prozent.

Unterdessen haben sich die Sondertransporte über das Trieste Marine Terminal im Zeitraum Jänner bis Juni 2020 im Vergleich zu 2019 nahezu verdoppelt: Insgesamt 44 Projektladungen wurden am Containerterminal des Hafen Triest umgeschlagen.

Am Kai werden Industriegüter und anderen Arten großer Ladung von Seeschiffen umgeschlagen, die von Transformatoren bis zu Motorblöcken, von Propellerwellen über Pressen und Schneidemaschinen bis hin zu Yachten und Katamaranen reichen. Bei einem üblichen Durchschnittsgewicht von 48 Tonnen pro Einheit sticht in diesem Jahr die Verschiffung eines 95,5 Tonnen schweren Transformators hervor, der mit dem Liebherr-Mobilkran auf dem Terminal mit einer Nennkapazität von 150 Tonnen umgeschlagen wurde.

www.adriaports.com; www.trieste-marine-terminal.com

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