Den berühmten Weihnachtsmarkt beim Schloss Schönbrunn ziert dieses Jahr ein Christbaum aus dem Pinzgau. Die Fichte, die am 21. Oktober im Revier der österreichischen Bundesforste in Rauris gefällt wurde, war knapp 30 Meter hoch. Mehr als 150 Jahre lang ist dieser Nadelbaum im hinteren Raurisertal in die Höhe gewachsen.
Die Kriterien für das passende Exemplar lauteten: groß gewachsen, dichte Äste und möglichst nahe an der Straße. Denn man muss den Baum mit einem Autokran und einem Sattelzug erreichen können. Für den Transport per Tieflader nach Wien wurde die Fichte dann auf rund 19 Meter gekürzt und im unteren Bereich entastet.
Aufgestellt ist der Weihnachtsbaum im Ehrenhof des Schlosses Schönbrunn. „Der heurige Christbaum ist ein besonders schönes Exemplar. Wir freuen uns, damit ein Stück heimischen Wald und vorweihnachtliche Stimmung in die Stadt zu bringen”, so Georg Schöppl, Vorstandssprecher der Österreichischen Bundesforste (ÖBf).
„Es ist jedes Jahr ein besonderer Moment, wenn der große Christbaum im Ehrenhof aufgestellt wird“, sagt Katrin Edtmeier, Geschäftsführerin von Imperial Markets. Die Fichte transportiere nicht nur festliche Stimmung, sondern auch ein Stück österreichische Natur nach Wien.
Mit dem Aufstellen des Weihnachtsbaums gehen die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt Schloss Schönbrunn in die finale Phase. Ab dem 6. November 2025 öffnet der Markt wieder seine Tore und verwandelt den Ehrenhof in einen lebendigen Treffpunkt für Besucher:innen aus nah und fern. Über 90 liebevoll gestaltete Marktstände laden mit traditionellem Kunsthandwerk, regionalen Spezialitäten und neuen Attraktionen zum Entdecken ein.