Rijeka Gateway Terminal scharrt in den Startlöchern

In dem kroatischen Hafen an der Oberen Adria sind die letzten Tests im Gange. Erstes Schiff soll am 12. September einlaufen.

Rijeka Gateway Terminal scharrt in den Startlöchern Bild: APM Terminals

Vor kurzem sind das erste Containerschiff – die M/V Cape Fulmar – und der erste Testzug, der von ENNA Logic betrieben wird, am neuen Rijeka Gateway angekommen. Damit geht das kurz vor der Eröffnung stehende Terminal in seine letzte Probephase.

Vier Wochen lang wird die M/V Cape Fulmar am Rijeka Gateway angedockt bleiben und als „Spielwiese“ für ein umfassendes Training und Testen der Betriebsabläufe unter realen Bedingungen dienen. Das aus Port Said, Ägypten, stammende Schiff misst 170 Meter in der Länge, 25 Meter in der Breite und hat eine Kapazität von etwa 1.440 TEU.

Die Tests umfassen die Planung, Be- und Entladung verschiedener Containertypen, die Ladungssicherung sowie die Koordination von Terminalfahrzeugen in Bewegung. Geübt wird auch an einem 500 Meter langen Zug von Enna Logic, der, aufgeteilt in zwei Garnituren auf zwei Gleisen, leere Container für die RMG-Krantests liefert.

Die ersten Lkw und Güterzüge mit Exportfracht werden Anfang September erwartet, bevor das erste kommerzielle Schiff am 12. September 2025 eintreffen soll. Zunächst werden die Schiffe jeden Freitag anlaufen, kurz danach wird die Frequenz erhöht.

Mittlerweile zählt das Team am Rijeka Gateway über 220 Mitarbeitende. Neben den technischen Vorbereitungen wurde ein großer Schwerpunkt auf die Rekrutierung und Schulung gelegt, wobei allein heuer mehr als 45.000 Stunden in die Personalentwicklung investiert wurden.

„Zwei Jahre nach Baubeginn ist unser Terminal nun komplett ausgestattet und bereit für den Probebetrieb. Die Ankunft des Testschiffs und des Zuges markiert den Beginn einer kritischen, aber dennoch aufregenden Phase“, sagt Peter Corfitsen, CEO von Rijeka Gateway.

Rijeka Gateway ist die größte private Logistikinvestition in Kroatien – ein Joint Venture zwischen APM Terminals und der Enna Group. Mit einer Kapazität von 650.000 TEU in der ersten Phase und der Fähigkeit, Schiffe bis zu 18.000 TEU aufzunehmen, positioniert sich das Terminal als strategischer Einstiegspunkt für Waren, die nach Mittel- und Westeuropa bestimmt sind.

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