Der Schienenfahrzeug-Vermieter Railpool plant, im Rahmen des KfW-Programms 269 „Investitionskredit Nachhaltige Mobilität“ zusätzliche Lokomotiven zu beschaffen. Die KfW IPEX-Bank stellt ihrem langjährigen Kunden dafür ein Förderdarlehen in Höhe von 100 Mio. EUR zur Verfügung. Die Maschinen sollen überwiegend in Deutschland zum Einsatz kommen.
Railpool bietet Kompetenz für Full-Service aus einer Hand. Gegründet wurde das Unternehmen 2008 in München. Heute ist es in 19 europäischen Ländern aktiv. Mit über 600 Elektro- und Hybridlokomotiven sowie 148 Personenfahrzeugen (mit einer Investitionssumme von 2,7 Mrd. EUR) zählt es zu den größten Anbietern in Europa.
Die Flotte legt jedes Jahr 85 Mio. Kilometer zurück und liefert einen wichtigen Beitrag zur Verkehrsverlagerung auf die Schiene. Das Unternehmen verfügt über sechs eigene Werkstätten, ein europaweites Partner-Werkstatt-Netz sowie eine hauseigene Ersatzteilbevorratung mit mehr als 4.500 verschiedenen Ersatzteilen und Komponenten.
Die neue CAPEX-Fazilität, für welche die KfW IPEX-Bank als alleiniger Kreditgeber fungiert, wird in die bestehende Finanzierungsplattform von Railpool integriert. Mit der Finanzierung unterstützt die Bank die Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene und trägt so zur Dekarbonisierung bei.
„Wir freuen uns sehr über die Stärkung unseres Wachstums durch die erneute Zusammenarbeit und den Ausbau der langjährigen Partnerschaft mit der KfW IPEX-Bank“, sagt Ingo Wurzer, CFO von Railpool. „Es ist für uns selbstverständlich, unseren Kunden die ganze Bandbreite an verfügbaren Finanzierungsinstrumenten zur Verfügung zu stellen“, ergänzt Aida Welker, Mitglied der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank.
