Cargo Terminal Graz: Nächste Ausbauphase

Das Tor zur Welt für die steirische Wirtschaft generiert eine jährliche Bruttowertschöpfung von 220 Mio. EUR.

Cargo Terminal Graz: Nächste Ausbauphase Bild: Cargo Terminal Graz

Das Investment am Cargo Terminal Graz war dringend nötig. Vor rund eineinhalb Jahren wurde das KV-Modul des Güterverkehrszentrums im Süden der steirischen Landeshauptstadt ertüchtigt und um die Anschlussbahn Nord entlang der Koralmbahn erweitert. Jetzt erfordern die steigende Nachfrage nach Logistik-Umschlagplätzen und die Prognosen der wichtigsten Kunden, vor allem im Sektor der Automobilindustrie, den nächsten Ausbauschritt.

Noch in diesem Jahr werde an der Koralmbahn ein weiterer Kran errichtet. Zudem sei die Entwicklung zusätzlicher Schieneninfrastruktur und Umschlagsflächen in der Größenordnung von rund 20 Hektar im Bereich der Liegenschaft ,Astra‘ geplant, kündigten die Geschäftsführer der der Güterterminal Werndorf Projekt GmbH, Reinhard Hinrichs und Heimo Kniechtl, am 19. März an.

„Um zukünftige Volumina abwickeln zu können und den Wettbewerbsvorteil am Standort langfristig zu sichern, sind weitere Infrastrukturerweiterungen notwendig. Die eben eröffnete Koralmbahn und der in Bau befindliche Semmeringbasistunnel bieten enorme Chancen”, begründete Verkehrslandesrätin Claudia Holzer die angekündigten Maßnahmen.

Seit 2003 ist das Cargo Terminal Graz in Betrieb. Heute gilt das Güterverkehrszentrum mit 125 Hektar Fläche als unverzichtbarer Bestandteil der steirischen Logistiklandschaft. Mehr als 40 Unternehmen haben sich hier angesiedelt und beschäftigen rund 1.600 Personen.

Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer: „Unsere exportorientierten Betriebe brauchen leistungsfähige Logistik, um im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein. Deshalb ist die konsequente Weiterentwicklung am Cargo Terminal Graz entscheidend. Mit jedem Ausbau stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts, sichern Wertschöpfung sowie Arbeitsplätze und stärken so unser Zukunftsland.“

Im Zuge des Projekts ,Infrastrukturknoten Süd‘ werden Wartebereiche für Lkw inklusive der von der EU geforderten E-Ladeinfrastruktur entstehen. Der Infrastrukturknoten soll auch die Anbindung des öffentlichen Verkehrs über Bushaltestellen und die Fortführung des Landesradweges an der L381 beinhalten.

www.steiermark.at

www.cargoterminalgraz.com

Anzeige