Logistikbranche glänzt mit viel Dynamik und Perspektiven

Initiative der deutschen Wirtschaft soll der breiten Öffentlichkeit die Bedeutung und Vielfalt der Logistik vermitteln

Logistikbranche glänzt mit viel Dynamik und Perspektiven Bild: BVL

Die Initiative „Die Wirtschaftsmacher” nutzt den „Tag der Logistik“ am 11. April 2019, um Aufmerksamkeit auf die Bedeutung und Vielfalt der Logistik zu lenken. An dem deutschlandweiten Aktionstag, initiiert u.a. von der Bundesvereinigung Logistik (BVL), sind Unternehmen und Organisationen aufgerufen, einen Blick hinter die Kulissen ihrer Abläufe zu gewähren und so der Logistik zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen.

Zu den „Wirtschaftsmachern“ gehören Konzerne an wie Airbus, BMW, DB Cargo oder VW, Handelsunternehmen wie Edeka oder Globus, Logistikdienstleister wie BLG, Loxxess oder Meyer Logistik, Softwareunternehmen wie AEB oder Siemens Digital Logistics, Verbände, die Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL), der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK), der Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV), das Deutsche Verkehrsforum, , der Verband der Automobilindustrie (VDA) sowie weitere Unternehmen und ideelle Träger aus unterschiedlichen Bereichen.

Frauke Heistermann, Sprecherin der „Wirtschaftsmacher“, erklärt: „Die Logistik erfüllt essenzielle Funktionen für Wirtschaft und Gesellschaft, sie ist voller Dynamik und Innovation und sie ist international. Darauf möchten wir aufmerksam machen, um im Wettbewerb um Talente angemessen wahrgenommen zu werden.“

Logistik ist nach der Automobilindustrie und dem Handel mit 274 Mrd. Euro Umsatz und 3,2 Mio. Beschäftigten der drittgrößte Wirtschaftsbereich in Deutschland (2018, Quelle: Bundesvereinigung Logistik, BVL). Etwa 80.000 Dienstleistungsunternehmen umfasst der Sektor, hinzu kommt die Logistik in Industrie und Handel.

Wie nie zuvor nutzt die Logistik die Chancen der Digitalisierung und Automatisierung sowie des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz und Robotik. Digitale Plattformen steuern die Kommunikation zwischen Herstellern, Speditionen und Empfängern von Gütern. Algorithmen berechnen die optimalen Transportrouten und die wegeoptimierten Regalplätze im Lager. Begleitpapiere, Zolldokumente und Ablieferbelege werden digitalisiert. Roboter unterstützen bei der individuellen Zusammenstellung der Waren für den Versand. Drohnen helfen bei der Inventur.

Dadurch verändern sich auch die Anforderungen an die Mitarbeiter. Und die werden nach wie vor händeringend gesucht. Vor allem fehlen Lkw-Fahrer und Lagerkräfte, aber auch IT-Entwickler oder Supply Chain Manager.

Über 200 Ausbildungsberufe umfasst der Wirtschaftsbereich, so viele wie kaum ein anderer: von der Fachkraft für Lagerlogistik bis zum/r Kaufmann/frau für Spedition und Logistikdienstleistung, vom/von der Luftverkehrskaufmann/frau bis zum/r Disponenten/in. Auch für Akademiker bietet die Logistik vielfältige Betätigungsmöglichkeiten. An rund 110 Hochschulen in Deutschland werden logistische Studiengänge angeboten, von Betriebswirtschaft/Logistik über Logistikmanagement bis hin zu Supply Chain Management.

Auch für Ungelernte und gering Qualifizierte bietet die Logistik Jobs und Entwicklungsperspektiven. Der DSLV (Bundesverband Spedition und Logistik) listet auf seiner Website mehr als 250 Weiterbildungsangebote auf. So ist die Logistik auch ein wichtiger Partner der Kommunen bei der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Für viele Quereinsteiger ist hier ein rascher Aufstieg möglich, etwa vom Lagermitarbeiter zum Teamleiter, Schichtleiter oder gar Standortleiter.

www.die-wirtschaftsmacher.de

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