Am HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) stehen die ersten ferngesteuerten Containerbrücken kurz vor der Inbetriebnahme. Im Februar sollen die ersten drei Einheiten vollständig in den Terminalbetrieb integriert werden. Bis 2030 werden alle 14 Containerbrücken am CTA durch hochautomatisierte Modelle ersetzt. Die Lieferung der nächsten drei Modelle wird im April 2026 erwartet.
Jeroen Eijsink, CEO der HHLA: „Mit dieser Investition stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Anlagen und schaffen die Grundlage für effiziente und zukunftssichere Prozesse. Gleichzeitig begleiten wir die technische Weiterentwicklung mit umfassenden Qualifizierungsmaßnahmen, damit unsere Beschäftigten die neuen Technologien erfolgreich in den Betrieb integrieren können. So verbinden wir Innovation mit Verantwortung und sichern zuverlässige Leistungen für unsere Kunden.“
Die neuen Brücken wurden im Dezember 2024 teilmontiert per Spezialschiff nach Hamburg geliefert, am CTA aufgebaut und seit Ende des Jahres 2025 intensiv getestet. Sie erreichen eine Höhe von bis zu 120 Metern und eine Auslegerlänge von rund 146 Metern. Somit sind sie in der Lage, Schiffe mit bis zu 16.000 TEU abzufertigen.
Automatisierte Abläufe beim Be- und Entladen sowie ein OCR-System zur digitalen Containererfassung sorgen für schnellere Prozesse und eine nahtlose Datenintegration. Die Steuerung der Containerbrücken erfolgt vollständig aus der Ferne. Die bisherigen Brückenfahrerinnen und -fahrer erledigen ihre Aufgaben künftig aus dem Bürogebäude.
Auch an anderen Standorten treibt die HHLA die Automatisierung konsequent voran: Am Container Terminal Burchardkai wurden bereits erste Großschiffe mithilfe von Automated Guided Vehicles (AGVs) abgefertigt. Bis Mitte des Jahres soll die Umstellung auf den automatisierten Containertransport an der Wasserseite dort vollständig umgesetzt sein.
