Hafen Piräus geht für 368,5 Mio. Euro an Cosco

Unter dem neuen Mehrheitseigentümer soll der griechische Seehafen eine Drehscheibe für den Asien-Verkehr werden

Hafen Piräus geht für 368,5 Mio. Euro an Cosco

Der chinesische Großkonzern Cosco übernimmt 67 Prozent der Anteile am größten griechischen Hafen Piräus. Die griechische Privatisierungsbehörde akzeptierte nach eigenen Angaben das „verbesserte Angebot“ von Cosco für die Teilprivatisierung der Hafengesellschaft.

Der Vereinbarung zufolge soll Cosco zunächst 51 Prozent an dem Hafen erwerben. Weitere 16 Prozent erhält die Reederei nach Investitionen in den nächsten fünf Jahren. In zehn Jahren sollen sich die Gesamtinvestitionen der Chinesen auf 350 Mio. Euro belaufen.

Cosco gehören im Hafen von Piräus seit 2008 zwei Containerterminals. Der in der Nähe von Athen gelegene Hafen gehört zu den größten im Mittelmeer. Cosco will ihn zum maßgeblichen Transitzentrum in Südosteuropa und zu einer Brücke für den Export asiatischer Güter nach Europa machen.

www.coscon.com

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