DHL Group rückt ihrem Ziel der Dekarbonisierung näher

Auch im vergangenen Jahr hat das Post- und Logistikunternehmen in Sachen Ökologisierung und Nachhaltigkeit wieder Maßstäbe gesetzt.

DHL Group rückt ihrem Ziel der Dekarbonisierung näher Bild: DHL Group

Im abgelaufenen Jahr 2025 hat die DHL Group ihre globale Dekarbonisierungsreise mit dem Fokus auf SAF, Elektrifizierung der letzten Meile und solarbetriebene Infrastruktur prolongiert. Dabei verfolgt der Logistiker das Ziel, bis 2050 Netto-Null-Treibhausgasemissionen zu erreichen und den Handel nachhaltiger, effizienter und widerstandsfähiger zu gestalten.

Ein zentraler Meilenstein ist der Ausbau nachhaltiger Luftfracht-Kraftstoffe (SAF). 2025 hat DHL mit dem Treibstofferzeuger Phillips 66 eine der größten SAF-Vereinbarungen über die Belieferung mit 240.000 Tonnen SAF in drei Jahren abgeschlossen. Über den gesamten Lebenszyklus reduziert das rund 737.000 CO2e-Emissionen – vergleichbar mit 2.400 Flügen Los Angeles–Frankfurt.

Da der Großteil des Welthandels über die Weltmeere geht, fokussiert sich DHL auf nachhaltigen Schiffskraftstoff (SMF). Eine Partnerschaft mit der Containerreederei CMA CGM ermöglicht den Erwerb von 8.800 Tonnen UCOME-Biokraftstoff der zweiten Generation und reduziert CO2e um ca. 25.000 Tonnen (Well-to-Wake).

Wasserstoffbetriebene Lkw gewinnen als Lösung zur Dekarbonisierung des Fernverkehrs immer mehr an Bedeutung. DHL testet diese Fahrzeuge weltweit und plant eine Expansion in den Nahen Osten. Im vergangenen Jahr unterzeichnete das Unternehmen ein Memorandum of Understanding (MoU) mit Hyperview in Saudi-Arabien, um dort H2-getriebene Laster zu pilotieren.

Bei der Zustellung von Paketen zum Endkunden sollen bis 2030 rund 66 Prozent der letzten Meile elektrifiziert werden. In Deutschland hat DHL deshalb im letzten Jahr eine große Bestellung von 2.400 Elektrotransportern von Ford getätigt, unterstützt durch eine bestehende Flotte von über 35.000 E-Fahrzeugen.

Neben operativen Emissionen investiert DHL in standortnahe, erneuerbare Energiequellen. Ein gutes Beispiel dazu liefert ein in Thailand eröffnetes solarbetriebenes Lager (4,2 MWp plus Batteriespeicher), das 100 Prozent des Energiebedarfs deckt und den Einsatz von fossilbasiertem Strom komplett vermeidet.

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