Das Segment Intermodal der Hamburger Hafen und Logistik AG verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 einen starken Mengenanstieg. Der Containertransport erhöhte sich insgesamt um 19,6 Prozent auf 997.000 TEU (im Vorjahr: 833.000 TEU). Das gab der Konzern am Donnerstag bekannt.
Die Bahntransporte konnten im Vergleich zum Vorjahr um 20,2 Prozent auf 863.000 TEU (im Vorjahr: 719.000 TEU) zulegen. Dazu trugen insbesondere die Verkehre mit den norddeutschen und den adriatischen Seehäfen sowie die DACH-Verkehre bei. Die Straßentransporte verzeichneten ebenfalls einen starken Anstieg um 16,0 Prozent auf 133.000 TEU (im Vorjahr: 115.000 TEU).
Die Umsatzerlöse lagen mit 400,5 Mio. EUR um 22,2 Prozent über dem Vorjahreswert (im Vorjahr: 327,7 Mio. EUR) und stiegen damit stärker als die Transportmenge. Gründe hierfür waren insbesondere Preisanpassungen sowie der höhere Bahnanteil an der Transportmenge.
Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich im Mitteilungszeitraum auf 48,2 Mio. EUR (im Vorjahr: 39,2 Mio. EUR und erhöhte sich somit um 23,1 Prozent. Die EBIT-Marge stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 12,0 Prozent (im Vorjahr: 11,9 Prozent). Ursächlich für die starke EBIT-Entwicklung war im Wesentlichen der Anstieg der Transportmenge. Negativ wirkten dagegen operative Belastungen unter anderem durch Baustellen auf wesentlichen Transportstrecken.
DACH-Verkehre beflügeln HHLA im Segment Intermodal
18.08.2025Die Bahntransporte von Metrans und Roland Spedition sind im ersten Halbjahr erneut deutlich gewachsen.
Bild: Thies Rätzke