Waberer’s setzt Programm der Flottenreduzierung fort

Zielsetzung der Transformationsinitiative ist die komplette Umstrukturierung der internationalen Transportaktivitäten des Konzerns

Waberer’s setzt Programm der Flottenreduzierung fort Bild: Waberer's International

Waberer’s International mit Hauptsitz in Budapest ist europaweit führend im Bereich der Lkw-Komplettladungsverkehre in Europa. Mit einer modernen Flotte von über 4.300 Lkw und rund 8.000 Mitarbeitern bedient das Unternehmen mit Hauptsitz in Budapest einen vielfältigen Kundenstamm in 28 Ländern. 2019 wurde ein ehrgeiziges Transformationsprogramm gestartet.

„Wir sehen die ersten positiven Anzeichen für unsere kurz- und langfristigen Initiativen und sind jetzt wieder auf dem Auslastungsniveau von 2017. Dennoch haben wir weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Geschäftsbetriebs ergriffen, insbesondere im Segment Internationale Transporte, in dem wir das im ersten Quartal des Jahres begonnene Flottenreduzierungsprogramm fortsetzen: Zusätzlich zu der im zweiten Quartal abgeschlossenen Ausflottung von 300 Transporteinheiten trennen wir uns jetzt von 300 weiteren Lkw-Zügen, die im vierten Quartal komplett aus unseren Büchern gestrichen sein werden, einzustellen“, schreibt Waberer’s in einer Aussendung.

Die Transformationsinitiativen zielen darauf ab, die internationalen Aktivitäten des Konzerns vollständig umzustrukturieren und alle Schlüsselbereiche – Handel, Transportplanung und -ausführung – der europäischen Aktivitäten miteinzubeziehen. Diese Maßnahmen sollen einen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Flottenauslastung, der Qualität und damit der Rentabilität der Aktivitäten leisten.

Waberer’s hat im April ein neues SAP-basiertes Transportmanagementsystem in Betrieb genommen, das in den ersten Wochen schwerwiegende Funktions- und Leistungsprobleme aufwies. Einige Tage war es vollständig ausgefallen, was zu Auftragsverlusten und Unfähigkeit zur Rechnungsstellung führte. Der daraus resultierende Geschäftsverlust wirkte sich spürbar auf das April-Ergebnis aus, allerdings ohne langfristige Auswirkungen. Nun läuft das neue System ohne größere Eingriffe in die Geschäftsprozesse, obwohl noch einige Korrekturen erforderlich sind.

Waberer’s fühlt sich für den zweiten Brexit-Termin am 31. Oktober gut vorbereitet. Das Unternehmen hat laut eigenen Angaben alle erforderlichen Dokumente, Prozesse und organisatorischen Abläufe eingerichtet, um eine „No-Deal“-Situation bewältigen zu können.

www.waberers.com

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