In Ungarns Automobilindustrie ist eine bedeutende Kooperation angelaufen. Der erste Güterzug mit fertigen Fahrzeugen hat das BMW-Werk in Debrecen verlassen. Betreiber ist PSP Rail, die Bahn-Tochter des Transport- und Logistikunternehmens Waberer’s.
Im Rahmen des bis 2031 laufenden Vertrags, der Einnahmen in zweistelliger Millionenhöhe generieren soll, übernimmt Waberer’s den regelmäßigen Schienentransport von fertigen Autos zu europäischen Häfen. Von dort setzen die Fahrzeuge ihre Reise in zahlreiche Märkte auf der ganzen Welt fort – darunter in die Vereinigten Staaten und nach China.
Die komplexe Logistikaufgabe wird von der Waberer’s-Group mit modernster Technologie umgesetzt. Die Schienenlogistik-Tochtergesellschaft PSP Rail ist für das operative Transportmanagement verantwortlich. Dafür wurde eine signifikante Kapazitätserweiterung vorgenommen, die sich wie folgt darstellt:
110 neu entwickelte und gefertigte Eisenbahnwaggons, speziell optimiert für den Autotransport, wurden in Betrieb genommen.
Die Transporte werden mit Siemens Vectron-Lokomotiven durchgeführt.
ESG-Fokus für die Einhaltung der strengsten EU-Normen.
„Dieser Auftrag ist nicht nur eine Anerkennung der Kompetenz der Waberer’s Group im Bereich Schienenlogistik, sondern auch ein internationaler Erfolg für die ungarische Logistikbranche. Das Projekt fügt sich perfekt in unsere langfristige Strategie ein, deren zentrales Element die Förderung umweltfreundlicher, intermodaler Lösungen ist“, sagt Zsolt Barna, Vorstandsvorsitzender der Waberer’s Group.
