Aufgrund der Generalsanierungen des deutschen Hochleistungsnetzes (GSH) ist das KV-Terminal Wuppertal in diesem Jahr nur eingeschränkt erreichbar. Um weiterhin hochfrequente Nonstop-Verbindungen für intermodale Warenströme zwischen Italien und Deutschland anbieten zu können, stellt die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) den TransFER Verona–Wuppertal auf das Terminal Duisburg um.
Der neue Standort biete eine moderne Terminalanlage sowie zusätzliche Kapazitäten für Abstellung und Umschlag. Im Zuge der Umstellung sei neben weiterem Mengenwachstum bei bestehenden Kunden auch neue Ladung dazu gewonnen worden, informiert die RCG.
Der TransFER Verona–Duisburg verkehrt mit zehn statt sechs Rundläufen pro Woche – und bietet Kunden damit mehr Kapazität und höhere Planbarkeit. Transportiert werden unterschiedliche Ladeeinheiten: 20- bis 45-Fuß-Container, 25- und 45-Fuß-Wechselaufbauten (WAB) sowie kranbare Trailer – auch Gefahrgut (RID).
Verona und Duisburg sind zwei zentrale Knotenpunkte im europäischen Schienengüterverkehr. Dabei spielt Verona nicht nur für Italien, sondern für den gesamten Nord-Süd-Güterverkehr zwischen Zentraleuropa und dem Mittelmeerraum eine Schlüsselrolle und fungiert als Hub zwischen Schiene, Straße und internationalen Logistikkorridoren.
Duisburg hingegen ist einer der größten Binnenhäfen der Welt und die größte Logistikdrehscheibe Deutschlands. Der Standort übernimmt eine zentrale Funktion beim Umschlag und der Verteilung von Gütern innerhalb Europas, mit direkter Anbindung an das gesamte europäische Schienennetz.
