Terminal Rinfuse Venezia vor massiver Aufwertung

Durch das Investitionsprogramm von Euroports wird die Umschlagskapazität bis 2050 auf 3,56 Mio. Tonnen erhöht.

Terminal Rinfuse Venezia vor massiver Aufwertung Bild: Wikipedia

Euroports, einer der größten Hafeninfrastrukturbetreiber Europas, feierte am 1. Oktober 2025 den Abschluss eines neuen Konzessionsvertrages mit der North Adriatic Sea Port Authority (AdSP MAS). Der Kontrakt mit einer Laufzeit von 25 Jahren betrifft das Terminal Rinfuse Venezia (TRV) in Porto Marghera. Ein Investitionsprogramm soll TRV zum führenden landwirtschaftlichen Tor an der Adria machen.

„Für Euroports stellen Venedig und der Hafen von Marghera weit mehr als nur eine strategische Infrastruktur dar. Sie verkörpern unser Engagement für wichtige Rohstofflieferketten, die die europäischen Märkte bedienen“, sagte Frederic Platini, CEO von Euroports.

Das Investitionsprogramm erhöht die Umschlagkapazität am TRV bis 2050 auf 3,56 Mio. Tonnen. Begleitet wird das durch modernisierte Lagereinrichtungen, erweiterte Silos und eine deutlich verbesserte Schieneninfrastruktur mit multimodaler Konnektivität.

Die Erweiterung unterstützt direkt das Ziel von Euroports, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 40 Prozent zu reduzieren, und zwar durch eine geplante Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene. TRV kann dabei auf seine nachgewiesene Expertise im Agribulk-Betrieb (rund 1 Mio. Tonnen jährlich) setzen und profitiert von den umfassenden Lebensmittelsicherheitszertifizierungen von Euroports, einschließlich GMP+ und HACCP.

Pablo Garcia, Managing Director für den Mittelmeerraum bei Euroports, erklärt: „Dieser Erfolg ermöglicht eine sichere langfristige Planung, treibt Infrastrukturinvestitionen, Nachhaltigkeitsförderung und Innovation voran und stärkt gleichzeitig die regionale Handelskonnektivität und die lokale Wirtschaftsentwicklung. In Zusammenarbeit mit dem Hafenbetrieb und der Stadt Venedig positionieren wir das Terminal Rinfuse Venezia als maßgebliches Logistikdrehkreuz an der Adria und als regionalen Wachstumskatalysator.“

www.euroports.com

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