ROAD & RAIL Spedition liegt von jetzt an in neuen Händen

Eigentümer des Unternehmens ist nun René Hubert Krogger. Schon bald soll das Portfolio um weitere Länder und Häfen ergänzt werden.

ROAD & RAIL Spedition liegt von jetzt an in neuen Händen Bild: ÖVZ-Joachim Horvath / Norbert Grohmann (links) übergibt die ROAD & RAIL Spedition in die Hände von René Hubert Krogger.

Am 23. Juni ist bei der Wiener ROAD & RAIL Internationale Speditionsgesellschaft m.b.H. die gut vorbereitete Wachablöse vollzogen worden: Norbert Grohmann hat das Unternehmen zur Gänze an René Hubert Krogger abgetreten. Schon seit April 2024 hielt dieser eine 74%ige Beteiligung an der im Jahr 1991 gegründeten Spedition.

Er habe ein Familienunternehmen mit Vorbildwirkung hinsichtlich Pünktlichkeit, Freundlichkeit, Partnerschaften mit den Kunden ausnahmslos aus dem Kreis der Reedereien und Speditionen sowie bei der Art und Weise der Entscheidungsfindung erworben, sagt René Hubert Krogger. Diese Kernwerte sollten fortbestehen, betont der Spediteur im Gespräch mit der Österreichischen Verkehrszeitung (ÖVZ).

Das Einsatzgebiet der aktuell rund 50 Containerchassis von ROAD & RAIL reicht heute von Antwerpen, Rotterdam, Hamburg, Bremerhaven, Wilhelmshaven und Malaszewicze im Norden bis nach Koper, Triest, Rijeka, La Spezia, Genua und Marseille im Süden. Etwa ein Viertel der Transporte läuft auf der Schiene. Bei einem Jahresaufkommen von circa 10.000 Containern sind das ungefähr 2.500 Boxen – Tendenz steigend.

Produktseitig hält das Wiener Unternehmen an den Trucking-Lösungen in die Nord-, West- und Südhäfen, an den Kurzstreckendiensten (Österreich und Nachbarländer) und am Bahnservice/Kombinierter Verkehr fest. Damit bleibt ROAD & RAIL Komplettanbieter für Containerlogistik.

Die Kombination aus jahrzehntelanger Erfahrung und frischen Ideen soll das Unternehmen fit für die Zukunft machen. Mittelfristig will man das Portfolio um weitere Länder und Häfen ergänzen. René Hubert Krogger denkt hier zum Beispiel an die Schweiz bzw. Rotterdam, Antwerpen und Koper, wo bereits etliche Transporte auf der Schiene stattgefunden haben.

Allgemein gute Chancen hierfür sieht er bei schweren 20-Fuß-Containern. In diesem Marktsegment befinde sich die Bahnlogistik preislich klar im Vorteil gegenüber den Truckingdiensten. Bei 40-Fuß Containern sei in Richtung Südhäfen immer noch der Lkw günstiger und deutlich schneller, lautet sein Urteil.

www.road-rail.at

Die Österreichische Verkehrszeitung (ÖVZ) berichtet in der Ausgabe 6/2024 ausführlich über ROAD & RAIL

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