Renault Group schwimmt mit UECC auf der grünen Welle

Der französische Autohersteller will die CO2-Emissionen von Lieferkette und Logistik bis 3020 um mindestens 27 Prozent senken.

Renault Group schwimmt mit UECC auf der grünen Welle Bild: UECC

Die Renault Group hat sich zur Teilnahme am Kraftstoffumstellungsprogramm „Sail for Change“ (S4C) der United European Car Carriers (UECC) verpflichtet. Der Konzern ist damit der fünfte Autohersteller, der sich der Initiative anschließt, die durch die Betankung von UECC-Schiffen mit verflüssigtem Biomethan zu einer Emissionsreduzierung führt. Die ersten Testtransporte wurden am 1. Juli von Zeebrugge nach Esbjerg in Dänemark durchgeführt.

„Es ist großartig zu sehen, dass sich ein weiterer geschätzter Kunde für die Teilnahme an Sail for Change entschieden hat, da das Programm seit seinem Start vor einem Jahr weiter ausgebaut wurde. Das wird die Verwendung von verflüssigtem Biomethan (LBM) als Kraftstoff fördern und zu einer erheblichen Emissionsreduzierung führen, um der Marktnachfrage nach einer nachhaltigeren Seelogistik gerecht zu werden“, so Glenn Edvardsen, CEO der UECC.

Durch die Nutzung von hocheffizientem LBM oder Bio-LNG als Kraftstoff für die Flotte von Dual- und Multi-Fuel-LNG-Fahrzeugtransportschiffen konnte UECC die CO2-Emissionen im Jahr 2024 um mehr als 107.000 Tonnen senken. Heuer soll die Reduktion fast 155.000 Tonnen betragen.

Die Renault Group strebt an, die Emissionen ihrer Lieferkette und der Logistik bis 2030 um mindestens 27 Prozent zu reduzieren. Das ist Teil ihres Strategieplans „Renaulution“, wonach man bis 2040 in Europa – und bis 2050 weltweit – CO2-Neutralität erreichen will.

Die UECC konnte durch den Einsatz von Biokraftstoffen und LBM in der Flotte deutliche Effizienzsteigerungen erzielen. Für den Spezialisten im Kurzstrecken-RoRo-Verkehr ist BioLNG nun der wichtigste Kraftstoff zur Erreichung der Netto-Null-Emissionsziele bis 2040.

www.uecc.com

www.renaultgroup.com 

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