Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) betreibt ihre Verbindungen von Duisburg und Linz nach Antwerpen ab sofort in Eigentraktion. Grundlage dafür ist die 2025 erteilte Sicherheitsbescheinigung für Belgien, womit das Unternehmen nun in insgesamt 14 Ländern Schienentransporte mit eigenen Lokomotiven abdeckt.
Mit der Umstellung auf Eigentraktion auch auf der belgischen Strecke werden sowohl der TransFER Duisburg–Antwerp als auch der TransFER Linz–Antwerp ab sofort durch die RCG selbst geführt. Für Kunden bedeute das mehr Zuverlässigkeit und gleichbleibend hohe Qualität entlang der gesamten Strecke, betont das Unternehmen.
Eine weitere Anpassung betrifft den TransFER Duisburg–Antwerp: Kürzlich wurde die Anzahl der wöchentlichen Rundläufe von zwei auf drei erhöht. Diese Verbindung wurde 2024 für den Transport von Gütern im konventionellen Wagenladungsverkehr eingeführt und versorgt seither das Industriegebiet der Rhein-Ruhr-Region sowie die Hafenareale Antwerpen und Gent – mit direkter Anbindung an Hochseeschiffverkehre.
Die steigende Nachfrage – insbesondere aus den Branchen Chemie und Papier – macht den gezielten Kapazitätsausbau erforderlich. Mit einer Laufzeit von 7,5 Stunden bietet der TransFER Duisburg–Antwerp eine schnelle und planbare Transportlösung für Wagenladungen sowie 20- bis 45-Fuß-Container. Auch der Transport von Gefahrgut (RID) ist möglich.
