Stern & Hafferl Verkehr hat die neue, europaweit gültige Sicherheitsbescheinigung für den Eisenbahnbetrieb erhalten. Damit erfüllt das Unternehmen die neuen gesetzlichen Vorgaben der Europäischen Union und ist weiterhin berechtigt, auf dem österreichischen Schienennetz zu fahren.
Während Sicherheitsmanagementsysteme (SMS) bei Stern & Hafferl Verkehr schon lange gelebte Praxis sind, war durch die Umstellung auf das EU-weit einheitliche Verfahren eine neue Zertifizierung erforderlich. Die Umsetzung erfolgte erstmals über den One-Stop-Shop (OSS) der Europäischen Eisenbahnagentur, wobei das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) in Wien als nationale Durchführungsbehörde agierte.
Die Vorbereitungszeit für das komplexe Verfahren betrug rund sechs Monate. „Es wurden über 130 Dokumente mit einem Gesamtumfang von rund 1.500 Seiten erstellt und zur Prüfung eingereicht“, erzählt Laurenz Neumann, Leiter Qualität und Sicherheit.
Die nun auf fünf Jahre erteilte Sicherheitsbescheinigung unterstreicht das hohe Niveau des gelebten Sicherheitsbewusstseins bei Stern & Hafferl Verkehr. Das BMIMI bestätigte dem Unternehmen ein professionell aufgebautes und gelebtes Sicherheitsmanagementsystem sowie ein durchwegs gut verlaufenes Verfahren.
Günter Neumann, Geschäftsführer Stern & Hafferl Verkehr: „Die erfolgreiche und rasche Umsetzung dieses anspruchsvollen Prozesses war nur dank der hervorragenden Arbeit unseres Teams möglich. Wir sind stolz darauf, dass unser Sicherheitsmanagementsystem nicht nur formell erfüllt, sondern tagtäglich gelebt wird.“
Stern & Hafferl Verkehr ist ein Teil der Stern-Gruppe, die in den Bereichen Verkehr, Schifffahrt, Bau, Elektro- und Gebäudetechnik sowie Betonfertigteile tätig ist. Seit 2005 ist das Unternehmen als offizieller Partner der ÖBB Rail Cargo Group im Einsatz. Mit 8 Loks – darunter die ersten funkferngesteuerten Maschinen in Europa – werden jährlich bis zu 9,4 Mio. Tonnen Güter von der Straße auf die Schienen verlagert.
