Lkw-Maut: Bundesregierung schaltet die Ampel auf Grün

Die Straßenbenutzungsabgabe 2026 berücksichtigt die externen Kosten für Luftverschmutzung, Lärm und CO₂-Emissionen mehr als früher.

Lkw-Maut: Bundesregierung schaltet die Ampel auf Grün Bild: Volvo Trucks

Im gestrigen Ministerrat hat die Bundesregierung das bereits angekündigte Lkw-Maut-Paket beschlossen. „Damit schaffen wir wesentliche Fortschritte: Wir sorgen für mehr Kostenwahrheit im Straßenverkehr und unterstützen gleichzeitig die Transportwirtschaft beim Umstieg auf emissionsfreie Lkw“, betont Mobilitätsminister Peter Hanke.

Das neue Lkw-Maut-Paket berücksichtigt künftig die externen Kosten für Luftverschmutzung, Lärm und CO₂-Emissionen stärker – in Höhe von zusätzlich rund 42 Mio. EUR pro Jahr. Damit wird der ökologische Lenkungseffekt aufgewertet und die Finanzierung der Straßeninfrastruktur bleibt langfristig gesichert.

Um die Transportwirtschaft in herausfordernden Zeiten zu entlasten, wird die Valorisierung der Infrastrukturkosten für das Jahr 2026 einmalig ausgesetzt. Der CO₂-Lenkungseffekt ist davon jedoch nicht berührt.

Zudem soll die bis 2030 festgelegte Rabattregelung für emissionsfreie Lkw (derzeit 75 Prozent) für Investitionssicherheit bei jenen Unternehmen sorgen, die auf klimafreundliche Flotten umsteigen. Das Mobilitätsministerium unterstützt diesen Wandel heuer im Rahmen des E-Mobilitätsprogramms eMove Austria mit rund 80 Mio. EUR.

www.bmimi.gv.at

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