HGK Shipping: Schubschifffahrt wechselt nach Rotterdam

Das Teilgeschäft der Trockenschifffahrt ist von elementarer Bedeutung für die Stahl- und Chemieindustrie am Niederrhein.

HGK Shipping: Schubschifffahrt wechselt nach Rotterdam Bild: HGK Shipping

Ab dem 1. Oktober 2025 steuert HGK Shipping die Schubschifffahrtsaktivitäten aus der niederländischen Hafenmetropole Rotterdam. Bisher geschah das am Standort Duisburg. Mit der Umstellung möchte das Unternehmen die Zusammenarbeit der beiden Standorte intensivieren und die Effizienz der Transportprozesse steigern.

Als zentraler Hub für den internationalen Warenverkehr ist Rotterdam von besonderer Bedeutung auch für die von HGK Shipping organisierten Transporte auf den Binnenwasserstraßen. Über den niederländischen Seehafen werden Güter aus aller Welt in das System Wasserstraße des europäischen Kontinents eingespeist. Genauso finden sie in umgekehrter Richtung ihren Weg auf die Schiffe gen Amerika, Asien oder Afrika.

Die Schubschifffahrt der HGK Dry Shipping übernimmt eine zentrale Versorgungsfunktion für die Stahl- und Chemieindustrie am Niederrhein. „Mit der Verlagerung dieses Aufgabenfeldes nach Rotterdam schaffen wir die Grundlage, unsere Services in diesem wichtigen Transportsegment noch effizienter und zukunftsorientierter aufzustellen“, erklärt Jos Davidse, der künftig die Gesamtverantwortung für die Schubschifffahrt bei HGK Dry Shipping trägt.

Der Manager arbeitete vor seinem Wechsel zur Rotterdamer HGK Shipping in Führungspositionen bei anerkannten Unternehmen der Schifffahrtsbranche, zuletzt als Senior General Manager bei thyssenkrupp Veerhaven. „Parallel zur Optimierung interner Abläufe können wir unsere Transportlösungen dem Kundenkreis nun noch zielgerichteter anbieten“, ordnet Steffen Bauer, CEO von HGK Shipping, die organisatorische Neuausrichtung ein.

Die HGK Shipping ist Teil der Häfen und Güterverkehr Köln AG. Die Flotte umfasst rund 350 Schiffe, inklusive Partikuliere. Das Transportspektrum reicht von flüssigen chemischen Produkten und verflüssigten Gasen über Trockengüter bis zu Breakbulk.

www.hgk.de

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