Am 19. März 2026 erfolgte in Wien die offizielle Verleihung des CliA 2026 – Österreichischer Staatspreis für Klimawandelanpassung. Neben einer Fachjury hat ein Publikums-Voting zu je 50 Prozent über die Platzierung der nominierten Projekte entschieden. In der Kategorie „Hochwasser/Starkregen“ belegte das Hochwasserschutzprojekt „Save Port of Linz“ des Linz AG Hafen den dritten Platz.
Das Linzer Hafengebiet ist durch klimawandelbedingte Extremereignisse wie Starkregen und Hochwasser zunehmend gefährdet. Mit dem Jahrhundertprojekt „Save Port of Linz“ wurde ein innovatives Hochwasserschutzsystem realisiert, das den Handelshafen, angrenzende Industrieflächen und innerstädtische Gebiete auf rund 560 Hektar vor einem bis zu 300-jährlichen Hochwasser schützt.
Herzstück ist ein 26 Meter breites Hochwasserschutztor mit integrierten Pumpen, ergänzt durch 900 Meter mobile Schutzelemente, die Verstärkung bestehender Dämme und eine Notlände. „SAVE Port of Linz“ sichert die Funktionsfähigkeit einer zentralen Logistikdrehscheibe und vermeidet beziehungsweise reduziert Hochwasserschäden nachhaltig. Das Projekt wurde gemeinschaftlich von der Linz Service GmbH – Bereich Hafen und der IG Winterhafen, bestehend aus den Firmen JMT Beteiligungs GmbH, Plasser & Theurer und ÖSWAG abgewickelt.
„Das innovative und zukunftsorientierte Projekt ‚Save Port of Linz‘ ist ein sichtbares Zeichen für nachhaltiges Handeln zum Schutz unseres Lebensraums und unserer Infrastruktur. Gleichzeitig stärkt und stützt der neue Hochwasserschutz die für die oberösterreichische Wirtschaft so bedeutende Logistikdrehscheibe Hafen Linz“, betont DI Erich Haider, MBA, Generaldirektor der Linz AG.
