Jede Krise eröffne die Chance zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung. Dessen sollten sich die heimischen Unternehmen bewusst sein. Das sagte Herbert Traxler, Vorstand der LKW Walter Internationale Transportorganisation AG, bei der Eröffnung der neuen Zentrale von Toyota Material Handling Austria in Laxenburg.
Vor allem Optimismus sei jetzt wichtig für Österreich, betonte der Top-Manager bei einer kurzen Podiumsdiskussion. Zudem müssten die Geschäftsführer und Vorstände der heimischen Unternehmen jetzt den Mut für das Einschlagen von neuen Wegen aufbringen.
LKW Walter tut das mit den sogenannten „Green Corridors“. Durch die Kombination aus Kombiniertem Verkehr und alternativen Treibstoffen wird der CO₂-Ausstoß entlang der gesamten Lieferkette um bis zu 90 Prozent reduziert. Mit über 15.000 kranbaren Aufliegern, 300 Abfahrten pro Woche und mehr als 250 Bahn- und Seeverbindungen trägt das Unternehmen aktiv zur Erreichung europäischer Klimaziele bei.
Schon seit Beginn der 1980er Jahre knüpft LKW Walter ein dichtes Netz von Straßen-, Bahn- und Schiffsverbindungen zum Zweck der nachhaltigen Mobilität. Mittlerweile erstreckt sich dieses über ganz Europa. Allein im Jahr 2024 wurden mehr als 595.000 Komplettladungs-Transporte (FTL) von der Straße auf den Kombinierten Verkehr verlagert. Dadurch konnten rund 340.000 Tonnen CO2 eingespart werden.
Auch Digitalisierung spielt eine wichtige Rolle. Mit der Einführung der eCMR-Lösung wird der Transportprozess papierlos und effizienter, da der elektronische Frachtbrief Zeit spart und Fehler minimiert. Zudem ermöglicht die Connect-Plattform den Kunden Echtzeit-Transparenz, während die App „Loads today“ den Partnern den Zugang zu freien Frachten erleichtert und so zur Lieferkettenoptimierung beiträgt.