Hapag-Lloyd und Shell starten LNG-Kooperation

Durch den Einsatz von LNG kann die Linienreederei die CO2-Intensität der Schiffe sofort um bis zu 23 Prozent senken.

Hapag-Lloyd und Shell starten LNG-Kooperation Bild: Hapag Lloyd

Shell Western LNG B.V. (Shell) und Hapag-Lloyd haben eine mehrjährige Vereinbarung über die Lieferung von verflüssigtem Erdgas (LNG) für die ultragroßen Dual-Fuel-Containerschiffe der Reederei mit mehr als 23.500+ TEU (Twenty-foot Equivalent Units) geschlossen. Die Bunkerung für die 12 Neubauten wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 starten. Die modernen Schiffe verkehren künftig in den Europa-Fernost-Verkehren mit Anläufen in Rotterdam, Hamburg, Singapur und Shanghai.

Zusätzlich zu der LNG-Liefervereinbarung haben Shell und Hapag-Lloyd eine strategische Partnerschaft vereinbart, um die weitere Dekarbonisierung alternativer Schiffskraftstoffe zu beschleunigen. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf der Entwicklung des Potenzials weiterer kohlenstoffarmer Brennstofflösungen, darunter verflüssigtes Biomethan sowie verflüssigtes und wasserstoffbasiertes E-Methan. Verflüssigtes Biomethan als Schiffskraftstoff hat das Potenzial, die Treibhausgasemissionen um 65 Prozent bis 100 Prozent zu reduzieren.

„Kooperationen wie diese sind entscheidend, um unsere Nachhaltigkeitsstrategie umzusetzen und gleichzeitig die Emissionen in der Schifffahrt zu verbessern. Letztendlich können unsere Kunden dadurch auch ihren CO2-Fußabdruck verringern“, so Jan Christensen, Senior Director Global Fuel Purchasing bei Hapag-Lloyd.

Mit einer Flotte von 252 Containerschiffen und einer Gesamttransportkapazität von 1,8 Mio. TEU ist Hapag-Lloyd eine der weltweit führenden Linienreedereien. Das Unternehmen ist mit 14.500 Mitarbeitenden an Standorten in 137 Ländern mit mehr als 400 Büros präsent. Hapag-Lloyd verfügt über einen Containerbestand von 3 Mio. TEU.

www.hapag-lloyd.com

www.shell.com.

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