Mit Resilienz gegen die Disruption

Mit dieser Strategie empfiehlt sich der Hafen Antwerpen-Brügge als Partner für die heimische Wirtschaft.

Mit Resilienz gegen die Disruption Bild: ÖVZ - Joachim Horvath / Das Team des Port of Antwerp-Bruges beim Netzwerktreffen im Palast Hohenems.

Im Palast Hohenems präsentierte sich der Hafen Antwerpen-Brügge gestern als Partner in schwierigen Zeiten. Vor 90 Gästen aus Vorarlberg, Süddeutschland und der Ostschweiz erläuterte International Business Manager Wim Dillen die aktuellen Entwicklungen in der maritimen Logistik.

„Wir leben in einer Zeit der Disruption, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, den Ukraine-Krieg, Zollbarrieren und Sanktionen“, berichtete er. Das mache die Seehäfen zu einer kritischen Infrastruktur sowie zu Gateways für Importe und Exporte.

In seinen Ausführungen strich Wim Dillen die Vielfalt des Hafen Antwerpen-Brügge hervor, was sowohl die Güterarten als auch die Fahrtgebiete betrifft. Demnach vereinen die zwei größten Partnerländer – das Vereinigte Königreich und die USA – jeweils 10 Prozent des Gesamtvolumens auf sich. Der Rest verteilt sich über den gesamten Erdball.

Letztes Jahr haben 13,5 Mio. TEU den Hafen Antwerpen-Brügge passiert. Hier entstehen mittelfristig Kapazitäten für zusätzliche 5 bis 7 Mio. TEU per annum. „Damit schaffen wir Platz für weiteres Wachstum“, bemerkte Österreich-Repräsentant Walter Holzhammer in seinen Ausführungen.

Traditionell stark verankert ist Antwerpen-Brügge in der Alpenrepublik in den Bereichen Breakbulk und High Heavy. Hier profitiert das belgische „Hafendoppel“ von der durchgehenden Verbindung auf der Wasserstraße von Wien, Krems, Enns und Linz entlang der Flüsse Donau, Main und Rhein bis zu den Terminals an der Schelde.

Das ermöglicht den Versand von Frachtstücken mit Übermaßen und Übergewichten ohne großen Aufwand für Sondergenehmigungen. Und am Terminal PSA Breakbulk in Antwerpen hält die Felberrmayr Transport- und Hebetechnik aus Wels eine maßgebliche Beteiligung.

www.portofantwerpbruges.com

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