Haberkorn: Jetzt mehr als doppelt so viel Logistikkapazität in Wolfurt

Mit einer 20 Mio. Euro Investition stärkt der technische Händler die Position des Zentrallagers am Vorarlberger Firmensitz

Haberkorn: Jetzt mehr als doppelt so viel Logistikkapazität in Wolfurt Bild: Haberkorn

„In Zeiten starken Wandels sind wir der verlässlichste Partner – persönlich und digital.“  So lautet die Vision bei der auf den technischen Handel spezialisierten Haberkorn GmbH.

Mit der Logistikerweiterung am Firmensitz in Wolfurt wurde Mitte Dezember ein für dieses Ziel bedeutender Meilenstein in Betrieb genommen. Zukünftig stehen zusätzliche 11.000 Palettenstellplätze im neuen Hochregallager und 65.000 Behälterlagerplätze im Kleinteilelager zur Verfügung. Damit wurde die Lagerkapazität mehr als verdoppelt (siehe unten).

„Die vollautomatische Lagertechnologie und die zusätzliche Lagerkapazität helfen uns, noch individueller auf Kundenwünsche einzugehen und unser Wachstum abzubilden“, so Vorstand Christoph Winder. Mit der Modernisierung ergeben sich aber nicht nur Vorteile für Kunden und das Unternehmen selbst, sondern auch für die Mitarbeitenden. Die neugestalteten Arbeitsplätze sind besonders ergonomisch ausgeführt.

Das Lager am Standort Wolfurt war aufgrund der erfolgreichen Geschäftsentwicklung und Expansion des Unternehmens über die letzten Jahre an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. Mit der Investition von etwa 20 Mio. Euro kann der Standort Vorarlberg nun eine zentrale Funktion in der Unternehmensgruppe einnehmen: Sortimente, die bisher auf unterschiedliche Standorte verteilt waren, werden sukzessive in Wolfurt zentral gelagert.

Zudem beliefert Haberkorn von Wolfurt aus neben Österreich bald noch mehr Kunden im süddeutschen Raum direkt und innerhalb von 24 Stunden.

Haberkorn versorgt Industrie- und Bauunternehmen mit Arbeitsschutz, Schmierstoffen und technischen Produkten wie Schläuche, Maschinenelemente und Hydraulik. Das Familienunternehmen mit Sitz in Wolfurt/ Vorarlberg wurde 1932 gegründet und zählt heute mit mehr als 1.700 Mitarbeitenden an über 30 Standorten in Österreich, Osteuropa und der Schweiz zu den führenden technischen Händlern Europas.

www.haberkorn.com

Elin Motoren steht vor Eingliederung in die Voith Group

Das steirische Unternehmen ist Spezialist für rotierende elektrische Maschinen und Lösungen für Kunden mit hohen technischen Anforderungen

Bildquelle: Elin Motoren

Der Technologiekonzern Voith plant die Übernahme von 70 Prozent des österreichischen Elektromotorenherstellers Elin Motoren GmbH mit Hauptsitz in Weiz (Steiermark). Ein entsprechender Kaufvertrag wurde am 20. Dezember 2019 unterzeichnet. Elin Motoren ist ein weltweit agierendes Hightech-Unternehmen für elektrische Motoren und Generatoren und liefert dabei individuelle Lösungen für Industrieanwendungen.

Der Abschluss der Transaktion wird für den Beginn des zweiten Quartals 2020 erwartet und steht unter dem Vorbehalt, dass alle behördlichen Genehmigungen erteilt werden und weitere übliche Abschlussbedingungen erfüllt sind. Zum Kaufpreis vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

„Voith ist in zahlreichen Branchen Technologieführer in der Antriebstechnik. Das Portfolio von Elin Motoren GmbH ist eine hervorragende Ergänzung zu unseren industriellen Antriebslösungen und unterstützt unsere Position als Technologie-unabhängiger Lieferant von Antriebssystemen. Mit der über 125-jährigen Erfahrung von Elin Motoren GmbH werden wir einen wesentlichen Vorteil für unsere Kunden bei der Elektrifizierung des Antriebsstrangs erzielen“, sagt Dr. Uwe Knotzer, President & CEO von Voith Turbo.

Elin Motoren GmbH produziert elektrische Motoren und Generatoren in Großserie, Kleinserie sowie individuelle Lösungen für Industrieanwendungen. Dabei fokussiert sich das Unternehmen auf elektrische Maschinen, Motoren im Niederspannungs- und Mittelspannungsbereich und Generatoren, insbesondere für die Windenergie sowie die dezentrale Energieerzeugung. Mit seinem Produktportfolio bedient Elin Motoren die Zielmärkte Windenergie, Kunststoff, Tunnel und Bergbau, Öl und Gas, Anlagenbau sowie Kraftwerke.

„Voith als langjähriger und global aufgestellter Experte im Bereich der Antriebstechnik verfolgt wie ELIN Motoren GmbH eine Digitalisierungsstrategie für industrielle Anwendungen. Die zukünftige Zusammenarbeit beider Unternehmen wird unseren Kunden insbesondere in diesem Segment optimierte ganzheitliche Konzepte von der Beratung, über die Prototypenentwicklung und Fertigung bis zum Service bieten können“, betont Wolfgang Landler, CEO von ElinMotoren GmbH.

Die Elin Motoren GmbH wurde 1892 in Weiz gegründet und beschäftigt heute insgesamt rund 1.000 Mitarbeitende. Das Unternehmen produziert in Österreich, Bosnien und Herzegowina sowie Ungarn, zählt weltweit namhafte Hersteller aus verschiedenen Industrien zu seinen Kunden und erwirtschaftet circa 120 Mio. Euro Jahresumsatz.


Die Voith Group ist ein weltweit agierender Technologiespezialist mit einem breiten Spektrum von Anlagen, Produkten, Serviceleistungen und digitalen Anwendungen in den Märkten für Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe und Transport & Automotive. Gegründet 1867, erzielt der Konzern heute mit mehr als 19.000 Mitarbeitenden rund 4,3 Mrd. Euro Umsatz. Mit Standorten in über 60 Ländern der Welt ist die Voith Group eines der großen Familienunternehmen Europas.

Der Konzernbereich Voith Turbo ist Spezialist für intelligente Antriebstechnik, Systeme sowie maßgeschneiderte Serviceleistungen. Kunden aus zahlreichen Branchen wie Öl und Gas, Energie, Bergbau und Maschinenbau, Schiffstechnik, Schienen- und Nutzfahrzeuge setzen auf seine Technologien  und digitalen Lösungen.

www.elinmotoren.at;

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