Mit dem Erwerb einer 50%igen Beteiligung am Afluent Arad South Terminal setzt der zum HHLA-Konzern gehörende Bahnlogistik-Spezialist Metrans die strategische Erweiterung seines intermodalen Netzwerks in Richtung Südosteuropa fort. Die KV-Anlage im Westen von Rumänien umfasst derzeit rund 3,5 Hektar und kann perspektivisch auf bis zu 82 Hektar erweitert werden.
Mit dieser Investition stärkt Metrans ihre Präsenz in der Region und etabliert zugleich das erste eigene Intermodal-Terminal in dem südosteuropäischen Land. Das Afluent Arad South Terminal verfügt über eine Lagerkapazität von 750 TEU. Nach Abschluss der noch ausstehenden behördlichen Genehmigungen wird es vollständig in das europäische Metrnas-Netzwerk integrieren. Geplant ist der Betrieb von bis zu drei Zügen pro Woche zwischen Budapest und Arad.
Peter Kiss, CEO von Metrans: „Dieser Schritt stärkt unsere Position in Südosteuropa und schafft für unsere Kunden einen zusätzlichen Mehrwert. Gleichzeitig gewinnt der rumänische Markt an Bedeutung, da er nun nahtlos mit wichtigen Häfen und Binnenterminals in Mittel- und Westeuropa sowie mit strategischen Logistikknotenpunkten in der Adria-Region verbunden wird.“
Für Logistiker und Reedereiagenturen aus dem Großraum Bukarest und dem östlichen Rumänien entsteht eine neue, vollständig schienenbasierte Transportlösung: Sie verbindet die Region über das Terminal Arad South direkt mit dem Metrans‑Hub in Budapest‑Csepel. Von dort aus eröffnet das Netzwerk des Intermodal-Spezialisten direkten Zugang zu wichtigen Nordseehäfen wie Hamburg, Bremerhaven, Wilhelmshaven und Rotterdam sowie zu adriatischen Häfen wie Koper und Rijeka.
Darüber hinaus ermögliche die neue Verbindung effiziente Transportlösungen zwischen europäischen Inlandstandorten und dem Hafen Constanta, sowohl für Exportgüter als auch für Importe. Die Kunden profitierten dabei vom neutralen, europaweiten Metrans‑Netzwerk, das über mehr als 20 moderne Inlandsterminals in mehreren Ländern verfüge, verkündet Peter Kiss.
