Emons Spedition: Immer mehr Eigenstromproduktion

Durch die Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms konnten letztes Jahr über 105 Tonnen CO₂ eingespart werden.

Emons Spedition: Immer mehr Eigenstromproduktion Bild: Emons Spedition

Die Kölner Emons Spedition wechselt an immer mehr Standorten zur Eigenstromproduktion. Damit stärke man die Unabhängigkeit von externen Energieversorgern. Das sei ein wichtiger Aspekt in Zeiten steigender Kosten und volatiler Märkte, denn nachhaltige Logistik brauche smarte Energie, informiert das Unternehmen.

Im Jahr 2025 wurden 818 MWh Strom aus Photovoltaikanlagen an den Standorten in Kenzingen, Köln, Gengenbach, Thurnau und künftig auch in Uhrsleben erzeugt.  Im Vergleich zu 2024 bedeutet das rund 50 MWh mehr Eigenstrom bei gleichzeitiger Einsparung von knapp 3 Tonnen zusätzliches CO₂. ‍

Von der erzeugten Energie hat Emons über 307 MWh direkt für den eigenen Bedarf genutzt. Das insbesondere für den Betrieb der Speditions- und Logistikanlagen, das Laden von E-Fahrzeuge an firmeneigenen Ladestationen und für die digitalen Infrastrukturen an den Standorten.

Da die Eigenstromproduktion witterungsabhängig ist, konnte der Strombedarf nicht zu jeder Zeit vollständig aus eigener Erzeugung gedeckt werden. In sonnenarmen Monaten war ergänzend externer Ökostrom notwendig. In den sonnenreichen Monaten hingegen speiste Emons überschüssige Energie ins öffentliche Netz ein. 2025 waren das rund  510 MWh.

Zum Netzwerk des deutschen Familienunternehmens Emons gehören 125 Standorte in 17 Ländern. Angeboten werden maßgeschneiderte Logistiklösungen aus einer Hand. Damit erzielten die 3.750 Mitarbeitenden im Jahr 2024 einen Umsatz von 662 Mio. EUR.

www.emons.de

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