Daimler Truck elektrifiziert die Inbound-Logistik

14 Speditionen – darunter Duvenbeck, Fercam und LKW Walter – nutzen zukünftig den Mercedes-Benz eActros 600 für ihre Fernverkehrsrouten.

Daimler Truck elektrifiziert die Inbound-Logistik Bild: Daimlertruck

Daimler Truck treibt die Transformation des Transportsektors hin zu einem lokal CO₂-freien Fahrbetrieb mit konsequentem Engagement weiter voran. Im Rahmen des Projekts „Electrify Inbound Logistics“ für die Zulieferlogistik der Werke Wörth am Rhein, Gaggenau, Kassel und Mannheim setzen ab sofort 14 Logistikpartner bei ihrer Werksbelieferung mit Teilen und Komponenten aus Deutschland und Europa auf den batterieelektrischen Mercedes-Benz eActros 600.

Achim Puchert, CEO Mercedes-Benz Trucks: „Mit dem Start der batterieelektrischen Fernverkehrslogistik zur Versorgung unserer deutschen Werke setzen wir ein starkes Zeichen für die emissionsfreie Zukunft des Transports. Unsere Werkslogistik mit dem eActros 600 zu elektrifizieren, steht für die Verbindung von technologischer Innovation und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit unseren Partnern – und zeigt, dass CO₂-freie Logistiklösungen bereits heute Realität sind.“

Bislang kommen auf regionalen Routen der Inbound-Logistik die batterieelektrischen Mercedes-Benz eActros 300 und 400 für den schweren Verteilerverkehr zum Einsatz. Sie fuhren im Jahr 2024 auf rund 40 verschiedenen Routen etwa zwei Millionen Kilometer rein elektrisch und damit im Fahrbetrieb CO2-frei. Mit dem Einsatz des Mercedes-Benz eActros 600 auf Fernverkehrstouren wird dieser Anteil weiter steigen.

Die beteiligten Speditionspartner übernehmen jeweils eine von 14 zum Teil sehr anspruchsvollen Routen, mitunter sogar länderübergreifend von und nach Italien, Tschechien und Luxemburg. Mit dem neuen eActros 600 sollen von nun an jährlich bis zu 2,5 Millionen Kilometer im Fahrbetrieb CO2-frei zurückgelegt werden.

Zu den teilnehmenden Speditionen in der Inbound-Logistik von Mercedes-Benz Trucks gehören: Alfred Schuon Internationale Spedition & Logistik, Duvenbeck, Edgar Rothermel Internationale Spedition, Ernst Frankenbach Spedition, Fercam S.p.a., Gruber Logistics, HAAF Spedition, H. Ristelhueber’s Nachfolger Spedition, LKW Walter, Paul Schockemöhle Logistics, Petko Angelov BG, Raben Group, Seifert Logistics Group, Spedition Bork und Walter Schmitt.

Integraler Bestandteil des künftigen Inbound-Logistikkonzepts von Mercedes-Benz Trucks zum emissionsfreien Anlieferverkehr ist auch der Aufbau einer werkseigenen Ladeinfrastruktur an den Daimler Truck Produktionsstandorten. Dadurch wird sichergestellt, dass Speditionen ihre E-Lkw während der Warte- und Entladezeiten laden können.

Am Standort Wörth beispielsweise sind bereits 15 Ladesäulen auf dem Werksgelände installiert und in Betrieb genommen, davon sechs TruckCharge Schnellladesäulen mit 400 kW. In den Werken Gaggenau, Kassel, Mannheim sowie in den dazugehörigen Außenlagern sind insgesamt aktuell elf Ladesäulen in Betrieb, davon sieben TruckCharge Schnellladesäulen mit 400 kW. Für das laufende Jahr 2025 ist die Installation von weiteren acht Schnellladesäulen über alle deutschen Standorte hinweg geplant.

www.daimlertruck.com

Anzeige