Die französische Reederei CMA CGM hat einen Rahmenvertrag für den Einstieg im Hamburger Hafen unterzeichnet. Das Unternehmen will sich mit 20 Prozent am Eurogate-Terminal beteiligen, wie beide Geschäftspartner mitteilten. Weitere Details und rechtsverbindliche Verträge werden noch verhandelt.
Mit einer Kapazität von 4 Mio. TEU ist der Eurogate Container Terminal Hamburg eine hochmoderne Anlage, die für ihre operative Effizienz bekannt ist. Mit dieser strategischen Investition in Hamburg baut die CMA CGM Group ihr Hafenterminalnetzwerk von derzeit weltweit 64 Beteiligungen weiter aus.
Die Partnerschaft unterstützt zudem das „Western Extension Project“ von Eurogate am Hamburger Terminal, das eine Erweiterung um rund 38 Hektar sowie die Errichtung einer 1.050 Meter langen Kaianlage vorsieht. Diese Erweiterung soll der Abfertigung von Containerschiffen der nächsten Generation dienen und die Terminalkapazität auf nahezu 6 Mio. TEU erhöhen.
Als eine der führenden Containerreedereien läuft CMA CGM schon jetzt den Eurogate Container Terminal Hamburg an. Das gilt vor allem für den FAL-Dienst, der Asien und Nordeuropa mit 23.000-TEU-LNG-betriebenen Schiffen verbindet.
„Diese neue Partnerschaft mit Eurogate stellt einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung des Hamburger Hafens dar. Durch unsere Beteiligung werden wir dazu beitragen, die Kapazität des Terminals zu erhöhen, seine Bahnverbindungen zu stärken und den Übergang zu nachhaltigeren Betriebsabläufen zu fördern“, erklärt Rodolphe Saadé, Vorstandsvorsitzender und CEO der CMA CGM Group.
