Die Containerschifffahrt war 2025 von anhaltenden geopolitischen Spannungen geprägt. Das hatte Auswirkungen auf die Neuordnung der weltweiten Handelsströme. Darüber hinaus belastete der Anstieg der weltweiten Seetransportkapazitäten die Entwicklung der Frachtraten.
Rodolphe Saadé, Vorstandsvorsitzender der CMA CGM Group, stellt klar: „Im Jahr 2026, vor dem Hintergrund starker Spannungen, insbesondere im Nahen Osten, ist unsere Priorität eindeutig: Wir müssen unsere Teams schützen und unsere Abläufe anpassen, um unseren Kunden einen zuverlässigen und leistungsstarken Service zu garantieren. Der Aufschwung unserer Terminals und der Luftfracht in Verbindung mit unseren Logistikaktivitäten bestätigt die Relevanz unseres Modells.“
Für 2026 erwartet er im globalen Containerverkehr ein moderates Wachstum. Die Integration von Freightliner und Fagioli, die Stärkung der Position im Terminalbereich durch die Gründung des Joint Ventures United Ports sowie der Ausbau der Aktivitäten in Frankreich und international, vor allem in Indien, belegen die konsequente Umsetzung der Konzernstrategie.
Im Jahr 2025 wurden 27 neue Schiffe übernommen, die mit Flüssigerdgas (LNG) und Methanol betrieben werden. Im Jahr 2030 sollen mehr als 200 Schiffe der Flotte kohlenstoffarme Energiequellen wie Biomethan, Biomethanol und synthetische Kraftstoffe nutzen können.
