BMW Group eröffnet Versorgungszentrum am Standort Landshut

Der Automobilhersteller optimiert die Logistikstrukturen innerhalb und außerhalb des Werks und schafft Raum für die Fertigung innovativer Komponenten

BMW Group eröffnet Versorgungszentrum am Standort Landshut

Die BMW Group hat am 22. September das neue Versorgungszentrum in Landshut in Betrieb genommen. Über den rund 48.000 m² großen Komplex wird der niederbayerischen Innovationsstandort künftig hoch effizient und flexibel mit Material beliefert. Im Gegenzug erfolgt der Versand von Komponenten aus der Landshuter Produktion an Fahrzeug- und Motorenwerke der BMW Group in aller Welt.  

Entwickelt hat das Versorgungszentrum in weniger als zwölf Monaten der auf Logistikimmobilien spezialisierte Immobilienkonzern Goodman. Die BMW Group mietet die Anlage langfristig. Den Zuschlag für den operativen Betrieb erhielt der Logistikdienstleister Schnellecke Logistics. 

Das Versorgungszentrum erfüllt die hohen Nachhaltigkeits-Standards der beteiligten Partner. Das Lkw-Aufkommen rund um die bestehenden Werkstore wird durch die Konsolidierung des Produktionsmaterials an einem Ort deutlich gesenkt. Um das Versorgungszentrum direkt an das bestehende Werksgelände anzubinden, hat die BMW Group in eine zweispurige Unterführung der Bahnlinie München-Plattling investiert.  

Für einen möglichst sauberen und leisen Transfer sorgen unter anderem Elektro-Lkw und besonders emissionsarme Routenzüge, so genannte Factory Trains. Auch in den Hallen kommen modernste Logistik-Lösungen zum Einsatz, die nicht zuletzt die Chancen der Digitalisierung nutzen – etwa autonome Transport- und intelligente Staplerleitsysteme. 

Als Kompetenzzentrum für Leichtbau und Elektromobilität spielt das Werk Landshut schon heute eine Schlüsselrolle für die BMW Group. Nirgendwo sonst ist so viel Leichtmetall-, Guss-, Kunststoff- und Carbon-Kompetenz an einem Ort vereint. Auch die ersten Elektromotoren der BMW Group liefen hier vom Band.  

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