Das Projekt Zero Emission Transport (ZET) der Wirtschaftskammer Wien macht im ersten und zweiten Bezirk emissionsfreie Mobilität zur Realität. Seit Juni 2024 haben sich 43 Unternehmen aller Branchen dazu verpflichtet, ohne Schadstoffausstoß zu fahren. „Dabei verfolgen wir das Ziel, Ökonomie und Ökologie sinnvoll miteinander zu verbinden“, erklärt WK-Präsident Walter Ruck.
Eine vorläufige Zwischenbilanz fällt sehr erfreulich aus: Im ersten Halbjahr des auf drei Jahre angelegten Pilotprojekts wurden im Untersuchungsgebiet 450.000 Kilometer emissionsfrei zurückgelegt und dabei 125 Tonnen CO2 eingespart. Im zweiten Halbjahr stiegen die Werte auf 530.000 Kilometer und 199 Tonnen CO2. Die tatsächlichen Einsparungen könnten noch höher liegen, da oft weitere Strecken zurückgelegt wurden.
Ab dem zweiten Halbjahr werden auch Wegstrecken zum und vom Projektgebiet erfasst, was zu CO2-Einsparungen in ganz Wien von 756 Tonnen sowie fast 1,9 Mio. zurückgelegten Kilometern führt. Seit Projektbeginn summieren sich damit 881 Tonnen CO2-Einsparungen und 2,35 Mio. Kilometer. Bislang wurden 357 vollelektrische Fahrzeuge unterschiedlicher Kategorien. wie Pkw, Lieferwägen, Lkw und Busse, eingesetzt.
„Die ZET-Teilnehmer demonstrieren, dass klimafreundliche Transformation insbesondere von Unternehmen getragen wird“, stellt Walter Ruck fest. Sie würden durch nachhaltigere Produktion und eine große Hebelwirkung ihrer Fahrzeugflotten zum Klimaschutz und zu modernen Lösungen in der Stadtlogistik beitragen.
Wissenschaftlich begleitet wird das Vorhaben von der Fachhochschule des BFI Wien. Die gewonnenen Daten dienen zur Weiterentwicklung des klimaneutralen Wirtschaftsverkehrs in der Bundeshauptstadt, identifizieren Herausforderungen und identifizieren Optimierungspotenziale.
Das Projekt richtet sich an eine Mischung aus großen, mittleren und kleinen Unternehmen. Logos der ZET-Teilnehmer machen den emissionsfreien Einsatz auch für die Bevölkerung sichtbar.
