Transporeon Group bringt neue KI-Suchfunktion heraus

Die „Natural Language Search“ ermöglicht es Spediteuren, die passenden Ladungen schneller zu finden.

Transporeon Group bringt neue KI-Suchfunktion heraus Bild: Transporeon

Unter dem Namen „Natural Language Search“ hat der Frachtnetzwerk-Betreiber Transporeon eine neue Funktion in seine Beschaffungslösung Autonomous Procurement integriert. Diese generative KI-Technologie zielt darauf ab, die Suche nach Fracht für Carrier zu vereinfachen und die Benutzerfreundlichkeit auf mobilen Geräten zu verbessern.

Mit der „Natural Language Search“ können Nutzer Suchanfragen in natürlicher Sprache formulieren, wie etwa „Kühlguttransporte von Berlin nach München mit Abholung in den nächsten 48 Stunden“. Das System liefert daraufhin sofort passende Ergebnisse in Form von KI-gestützten „Buy-It-Now“-Angeboten.

Diese Neuerung ersetzt den bisherigen mehrstufigen Filterprozess durch eine direkte Buchungsmöglichkeit, was die Effizienz der Suche erheblich steigert. Die Funktion ist ab sofort für alle Carrier in Europa und Nordamerika verfügbar, die die Autonomous Procurement-Lösung nutzen.

Die Einführung der „Natural Language Search“ basiert auf den Ergebnissen eines Pilotprojekts, das bei einem großen US-amerikanischen Speditionsunternehmen durchgeführt wurde. Laut den Pilotdaten kann das Tool die Absicht der Nutzer mit einer Genauigkeit von über 90 Prozent interpretieren und liefert umgehend relevante Ergebnisse.

Das ermöglicht es Spediteuren, die passenden Ladungen schneller zu finden. Und die Zeitspanne, die das Durchklicken von Listen erfordert, wird erheblich reduziert.

Jonah McIntire, Chief Platform Officer für Transport und Logistik bei Trimble, erläutert: „Wir haben dieses Projekt ins Leben gerufen, weil wir von den Transportunternehmen immer wieder dasselbe zu hören bekamen: Sie denken ganz selbstverständlich in Ladungen, aber bei herkömmlichen Suchtools mussten sie dies erst in Filter und Menüauswahlen übersetzen.“

Die „Natural Language Search“ schließt diese Lücke, indem sie es Nutzern ermöglicht, direkt ihre Bedürfnisse einzugeben. Den Rest übernimmt die KI.

Im Rahmen des Pilotprojekts nutzten 79 Prozent der Carrier das KI-Tool erfolgreich für mindestens eine Suche. Die Mehrheit der Suchanfragen wurde über Desktop-Computer (72 Prozent) durchgeführt, während 28 Prozent der Anfragen von Mobilgeräten kamen.

Diese Zahlen deuten darauf hin, dass Carrier zunehmend mobil auf Frachtmarktplätze zugreifen. Erste Daten zeigen zudem, dass die neue Funktion die Konversionsrate von Suchanfragen zu Buchungen um bis zu 25 Prozent steigern kann.

Transporeon, ein Unternehmen von Trimble, betreibt das größte globale Frachtnetzwerk bestehend aus mehr als 1.500 industriellen Verladern und Einzelhändlern sowie mehr als 210.000 Carriern und Logistikdienstleistern. Jeden Tag werden auf der Plattform über 120.000 Transporte durchgeführt und mehr als 110.000 Zeitfenster gebucht.

www.transporeon.com/de

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