Am BLG AutoTerminal Bremerhaven wurde gestern der neue Hafemobilkran auf den Namen „Frieda“ getauft. Mit einer Hebekapazität von bis zu 154 Tonnen, einer Ausladung von 54 Metern und einem Eigengewicht von 440 Tonnen ist die Maschine vom Typ Liebherr LHM 550 optimal für die Anforderungen moderner Schwerlastverladungen ausgelegt.
Gebaut wurde der Kran im Liebherr-Werk in Rostock. Bremerhaven erreichte er auf dem Wasserweg. Die Investition in Höhe von rund 5 Mio. EUR ist ein klares Bekenntnis von BLG Logistics zum Standort Bremerhaven. Nach einer mehrjährigen Vorbereitungs- und Planungsphase wurde mit der Taufe nun ein sichtbarer Meilenstein gesetzt.
Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation der Freien Hansestadt Bremen, betonte bei der Taufveranstaltung die Bedeutung der Investition:
„Mit dem neuen Kran kann Bremerhaven zeigen, was der Hafen kann: mehr Gewicht, mehr Reichweite, mehr Flexibilität. Die Investition der BLG stärkt den Standort ganz konkret, vor allem im Schwergutumschlag.“
Seinen ersten Praxiseinsatz absolvierte der neue Hafenmobilkran bereits am 4. Juli – und das gleich mit einem echten Schwergewicht: Ein 118 Tonnen schwerer Transformator für die USA wurde per Binnenschiff aus Polen angeliefert und am Terminal verladen.
Während früher für eine solche Verladung ein zweiter Kran notwendig gewesen wäre, konnte der neue LHM 550 den Job im Einzelhub bewältigen. Der erfolgreiche Jungfernhub bestätigt eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit der neuen Technik – und markiert zugleich den Beginn einer neuen Ära am Standort.
