XL-Kranlogistik: Sanierung ohne Eigenverwaltung

Das Unternehmen bietet den Gläubigern eine 20 %ige Sanierungsplanquote zahlbar binnen zwei Jahren an.

XL-Kranlogistik: Sanierung ohne Eigenverwaltung Bild: XL Kranlogistik

Über das Vermögen XL-Kranlogistik GmbH wurde am 25. Juni aufgrund eines Eigenantrages ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Landesgericht Wiener Neustadt eröffnet. Das berichtet Kathrin Stadler vom Österreichischen Verband Creditreform.

Das Unternehmen mit Sitz in Betriebsstraße 1/Objekt 4, 2482 Münchendorf, wurde 2015 gegründet und beschäftigt sich mit der Vermietung und Wartung von Turmdrehkranen. Mehrheitsgesellschafterin ist die H & B Holding GmbH, Minderheitsgesellschafter ist Herr Dipl.-Bw., MBA Zauner Peter.

Die Insolvenzursachen sind vor allem auf die Covid-19-Pandemie zurückzuführen. Es kam auf der einen Seite zu einer Verschlechterung der Auftragslage aufgrund der allgemeinen Krise in der Baubranche und auf der anderen Seite zu erheblichen Mehrkosten für Personal und Betriebsmittel.

Von der Insolvenz sind rund 142 Gläubiger und 9 Dienstnehmer betroffen. Die Gesamtverbindlichkeiten belaufen sich auf 7,5 Mio. EUR, wobei die Verbindlichkeiten außerhalb des Unternehmensverbundes 1,8 Mio. EUR betragen. Die Antragstellerin bietet den Gläubigern eine 20 %ige Sanierungsplanquote zahlbar binnen zwei Jahren an.

Zum Insolvenzverwalter wurde die Rechtsanwältin Dr. Katharina Widhalm-Budak bestellt. Gläubiger können Ihre Forderungen bis 11. September 2025 über Creditreform zur Anmeldung bringen.

Die Sanierungsplantagsatzung ist für den 25. September 2025 anberaumt.

www.kranlogistik.at

www.creditrefomr.at

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