15 Prozent weniger Abfälle bis Ende 2026: Das ist das Ziel des Baustoffherstellers Wienerberger im Rahmen seines Nachhaltigkeitsprogramm 2023-2026. Möglich macht das ein maßgeschneidertes „Zero Waste Konzept“ von Saubermacher. Grundlage dafür bildet eine fundierte Situationsanalyse und eine stabile Datenbasis. Unternehmensinterne „Zero Waste Ambassadors“ zeigen, wie Abfälle im Betrieb vermieden und Wertstoffe in den Kreislauf zurückgeführt werden können.
Im Fokus stehen dabei betriebliche Arbeitsabläufe sowie die transparente Darstellung unterschiedlicher Abfallströme. Um diese – auch standortübergreifend – vergleichbar zu machen, hat Saubermacher gemeinsam mit Wienerberger einen spezifischen Reportingstandard entsprechend der Europäischen Wasteframework Direktive entwikelt.
Mitarbeitende aus dem Unternehmen wurden zudem zu „Zero Waste Ambassadors“ ausgebildet. Sie verfügen über das methodische Rüstzeug, einheitliche Datenstrukturen zu erfassen und das Reporting in der Praxis umzusetzen.
An sieben Pilotstandorten – neben Österreich auch Polen, Slowakei, Italien, Norwegen, Belgien und Nordamerika – sind die „Zero Waste Ambassadors“ bereits im Einsatz. Sie wurden im Rahmen eines praxisnahen Trainingsprogramms geschult. Vermittelt werden analytische Fähigkeiten, mit denen Abfall im Betrieb gezielt reduziert und die Recyclingquoten weiter erhöht werden können.
Neben regulatorischem Wissen, etwa zu geltenden Rahmenbedingungen wie dem EU-Green Deal und ESG-Richtlinien, stehen auch methodische und kommunikative Kompetenzen im Fokus mit dem Ziel, Kreislaufpotenziale zu erkennen und wirksam zu nutzen. So können Veränderungsprozesse im Werkalltag angestoßen und nachhaltig mitgetragen werden. Nun geben die „Zero Waste Ambassadors“ ihr Wissen international weiter und bilden ihre Kolleg:innen aus.
