Turmbauteile für Windräder auf der Schiene

Mit einem kombinierten Transportkonzept der Rhenus Logistics Austria konnte der Baukonzern Max Bögl rund 119 Tonnen CO2 einsparen.

Turmbauteile für Windräder auf der Schiene Bild: Rhenus Logistics Austria

Das Logistikkonzept der Rhenus Logistics Austria GmbH (RLA) mit Betonfertigteilen für drei Hybridtürme der Firmengruppe Max Bögl ermöglicht einen C02 reduzierten Transport im Kombinierten Verkehr. Normalerweise wären für das Projekt 192 Lkw-Ladungen von Deutschland nach Österreich erforderlich gewesen, um die in Summe rund 4.000 Tonnen zur Baustelle zu verbringen.

Der Hauptlauf auf der Schiene vom Werk in Sengenthal  in den Rhenus Donauhafen Krems wird in der Verantwortung von RLA durch die Spezialisten der B&S Logistik GmbH (Wien) durchgeführt. Von dort geht es mit Spezial-Lkw zur 30 Kilometer entfernten Baustelle auf den Schildberg nahe St. Pölten. Auf der Zufahrtsstraße beträgt die Steigung 12 Prozent. 

Die Firmengruppe Max Bögl zählt zu den größten Bau-, Technologie und Dienstleistungsunternehmen der deutschen Industrie. Mit dem Fokus auf Innovation, Forschung und Technik spezialisiert man sich auf den Betonfertigteilbau innovativer Produkte, Technologien und Bauverfahren. Mit eigenem Stahlbau, Fertigteilwerken, einem modernstem Fuhr- und Gerätepark sowie eigenen Roh- und Baustoffen setzt Max Bögl nicht nur in der Produktion, sondern auch beim Transport auf der Schiene auf einen ökologischen Fußabdruck.

Die Rhenus Gruppe ist ein weltweit operierenden Logistikdienstleister mit einem Jahresumsatz von 7,0 Mrd. Euro. 37.500 Mitarbeitende engagieren sich an 970 Standorten und entwickeln innovative Lösungen entlang der gesamten Supply Chain. Dafür bündelt das Familienunternehmen die Dienstleistungen in den Geschäftsfeldern Transport, Lagerung, Verzollung und Mehrwertleistungen zu kundenspezifischen Lösungen.

www.max-boegl.de; www.rhenus.com

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