Sennebogen: Mega-Umschlag im Hafen Straubing

Der Versand eines 460 Tonnen Hafenbaggers per Binnenschiff statt Lkw erweist sich als bedeutend umweltfreundlicher.

Sennebogen: Mega-Umschlag im Hafen Straubing Bild: Sennebogen

Letzte Woche wurde die weltweit größte und schwerste Materialumschlagmaschine, die je gebaut wurde, im Hafen Straubing-Sand auf ein Binnenschiff verladen. Auf der Donau gelangt der rund 460 Tonnen schwere Hafenbagger Sennebogen 895 E auf klimafreundliche Weise bis an seinen Bestimmungsort: den rumänischen Hafen von Constanta.

„Der Transport solch riesiger Maschinen stellt immer eine logistische Herausforderung dar. Die Planungen für den Versand per Schiff beginnen Wochen im Voraus und müssen mit dem Hafen, der Reederei und den beteiligten Spediteuren abgestimmt werden. Nicht zu vergessen sind der Transport hin zum Hafen und die Verladearbeiten selbst, die gut und gerne 8 – 10 Stunden dauern“, berichtet Roland Hermann, Leiter Zoll- und Außenwirtschaft Maschinenversand bei Sennebogen.

Für den Versand wurde der Hafenbagger im Voraus in wenige Einzelteile zerlegt. Trotzdem mussten der 180 Tonnen Kran des Spediteurs und der fest installierte Hafenkran im Tandem Bauteile von bis zu 76 Tonnen und knapp 21 Meter Länge auf das Schiff verladen.

 „Der Tandemhub ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung des Gewichts und verringert die Belastung auf die Kräne, erfordert jedoch viel Erfahrung seitens der Kranfahrer. Auch auf die Reihenfolge und gleichmäßige Gewichtsverteilung auf dem Schiff muss geachtet werden“, erklärt Versandmitarbeiter Martin Feiertag.  

Der Großteil des gigantischen Hafenumschlagbaggers wird auf nur einem Schiff transportiert, während die Abwicklung auf der Straße circa 19 Tieflader erfordern würde. Beim Straßentransport entstehen dabei rund 113 Gramm CO₂ pro Tonnenkilometer, während ein Binnenschiff auf derselben Strecke nur etwa 34 Gramm verursacht. Für die Strecke zwischen Straubing und Konstanza führt das zu einer Reduzierung der CO₂-Emissionen um knapp 60 Prozent – das entspricht einer Einsparung von etwa 52 Tonnen CO2.

www.sennebogen.com

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