Zu den Teilhabern der Papierholz Austria zählen Heinzel Pöls (Steiermark), Mondi Frantschach (Kärnten), Sappi Gratkorn (Steiermark) und Norske Skog Bruck (Steiermark). Die Einkaufsgesellschaft ist das Bindeglied zwischen Waldbesitzern und der holzverarbeitenden Industrie.
Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) transportiert in ihrem Auftrag Hackgut und Rundholz. Pro Jahr werden rund 40.000 Güterwagen über firmeneigene Anschlussgleise abgewickelt – Tendenz steigend.
Im vergangenen Jahr hat die RCG insgesamt 1,4 Mio. Tonnen Holz für Papierholz Austria auf der Schiene transportiert. Bei den Empfängern wird es zu hochwertigem Zellstoff und Holzschliff verarbeitet, der vor allem für die Papierherstellung Verwendung findet. Durch den Holztransport auf der Schiene konnten 2024 knapp 34.000 Tonnen CO2 eingespart werden.
Andreas Kogler, Geschäftsführer von Papierholz Austria, zieht Bilanz: „Ein ganz großer Meilenstein unserer Unternehmensgeschichte war vor 20 Jahren der Start des Hackgut-Transportes mit Ganzzügen. Mittlerweile wickeln wir bis zu 900 Ganzzüge im Jahr gemeinsam mit der ÖBB Rail Cargo Group ab.“
Über die Jahre wurde die Zusammenarbeit ausgebaut und der Gesamttransport – vom Wald, über den Verlader bis zum Transporteur – in den Fokus gestellt und optimiert. Ein Beispiel dafür ist eine spezielle Container-Kippanlage im Werk Heinzel Pöls, welche die Entladung des Hackgutes erleichtert.
Geplant ist jetzt die Integration von Mike, die digitale Logistikplattform der RCG, in die Systeme von Papierholz Austria, um einen durchgängigen Datenaustausch für alle Transporte zu ermöglichen. Über eine Schnittstelle sollen künftig Leerwagenbestellungen, Transportaufträge und die Sendungsverfolgung direkt aus dem eigenen System von Papierholz Austria erfolgen.
