Für Oberösterreich als Industrie- und Exportland ist der Flughafen Linz eine unverzichtbare Logistik- und Infrastruktureinrichtung. Deshalb hat seine Absicherung und Weiterentwicklung für die Landesregierung größte Priorität. Dafür sind jetzt zentrale Schritte zur Stärkung und Weiterentwicklung des Flughafens im Laufen.
Mit 53.000 Tonnen Frachtaufkommen im vergangenen Jahr 2024 ist der Flughafen Linz nach Wien-Schwechat der zweitgrößte Cargo-Airport in Österreich. Diese Rolle spiegelt sich auch in der Einbindung etwa in der OÖ. Logistikstrategie ‚#upperLOGISTICS2030‘ wider. „Im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Flughafens wird dieser künftig noch stärker in den verschiedenen Landesstrategien verankert werden“, unterstreicht Landesrat Markus Achleitner in der OÖ Landeskorrespondenz.
Für den Passagierverkehr hält er die Anbindung an ein internationales Drehkreuz für unerlässlich. Dafür wurde, nachdem die EU grünes Licht dafür gegeben hat, die Ausschreibung der Flugverbindung Linz-Frankfurt gestartet. „Wenn diese ‚Public Service Obligation‘ (PSO)-Ausschreibung nach Plan verläuft, können Geschäftsreisende sowie Touristinnen und Touristen wieder direkt von Linz über Frankfurt in die ganze Welt fliegen“, erklärt Markus Achleitner.
Im Hinblick auf die Suche nach einer neuen Geschäftsführung für den Flughafen Linz läuft gerade die Auswahl eines Personalberatungsunternehmens mit Expertise im Flughafen- und Airline-Bereich. Die Ausschreibung wird noch heuer gestartet“, kündigt der Landesrat an.
Das österreichische Bundesheer hat durch die geopolitischen Entwicklungen noch mehr Bedeutung gewonnen. Das bewirkt auch eine massive Investitionstätigkeit am Fliegerhorst Vogler in Hörsching. Im Rahmen des ‚Aufbauplan 2032+‘ werden hier mehr als 1 Mrd. EUR investiert.
„Da der Flughafen Linz mit dem Militärflughafen eng verbunden ist, soll die Zusammenarbeit weiter verstärkt werden, um Synergien bestmöglich zu nutzen“, wird Markus Achleitner in der OÖ Landeskorrespondenz zitiert.
