Die Clip Group baut ein neues Intermodal-Terminal in Polen. Über das Tochterunternehmen Container Terminal Mala wurde mit dem Infrastrukturunternehmen TorKol mit Sitz in Tychy eine Vereinbarung über die Entwicklung eines hochmodernen Terminals in Małaszewicze unterzeichnet. Das Projekt repräsentiert laut Unternehmensangaben eine der bedeutendsten Logistikinvestitionen der letzten Jahre in Mittel- und Osteuropa. Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist für Juni 2026 geplant.
Das Vorhaben ist Teil der umfassenden Initiative zum „Bau eines intermodalen Terminals an der EU-Grenze innerhalb der Freizone in Małaszewicze”. Der Standort liegt an der Schnittstelle zwischen der EU-Zollunion und den eurasischen Verkehrskorridoren und bietet Polen damit die Möglichkeit, als europäisches Tor für den Güterverkehr zu fungieren.
Das Terminal ist für zwei große Transitströme bestimmt – von China nach Europa und von Europa nach China. Es soll sowohl den Umschlag von Schiene auf Straße als auch umgekehrt ermöglichen, sowie zwischen Breitspur (1520 mm) und Normalspur (1435 mm). Der Umfang der Investition umfasst den Bau einer neuen Gleisanlage, die Modernisierung der Ankunfts- und Abfahrtsgleise, den Bau von Rangierflächen und Straßen mit vollständiger technischer Infrastruktur sowie die Ausstattung des Terminals mit modernsten Umschlaggeräten und IT-Systemen.
Das Projekt wird von TorKol als Hauptauftragnehmer durchgeführt. Das polnische Infrastrukturunternehmen ist auf den Bau und die Modernisierung von Eisenbahnstrecken und Logistikanlagen spezialisiert.
„Das ist eine strategisch wichtige Investition nicht nur für die Clip Group, sondern für ganz Polen. Das Terminal in Małaszewicze wird zu einem der wichtigsten Knotenpunkte der Verkehrsinfrastruktur der Europäischen Union und stärkt unsere Position als Anbieter moderner intermodaler Logistik“, sagte Agnieszka Hipś, Präsidentin von Container Terminal Mala und Clip Logistics, anlässlich der Vertragsunterzeichnung.
