Lineas und PCC Intermodal erhöhen Zugfrequenz des Polen Xpress

Der gemeinsame intermodale Schienengüterverkehr zwischen Polen und Belgien wird mit neu angeschafften Waggons verstärkt.

Lineas und PCC Intermodal erhöhen Zugfrequenz des Polen Xpress Bild: Lineas

Lineas und PCC Intermodal erhöhen aufgrund stetig steigender Nachfrage die Frequenz ihrer regelmäßigen gemeinsamen Verbindungen zwischen Belgien und Polen. Ab 1. Februar fährt der Polen Xpress fünfmal pro Woche. Die Verbindung wird 50 Prozent mehr Kapazität für konventionelle Waggons und 600 TEU pro Woche gewährleisten.

Der Polen Xpress ist sowohl Teil des internationalen Green Xpress Network von Lineas als auch des regulären Netzwerks der PCC Intermodal, das die Niederlande, Deutschland, Polen und Belgien verbindet. Die Logistikunternehmen starteten den Bahnservice kurz vor dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie mit drei Zügen pro Woche. Dabei erwies sich der Schienenverkehr als schnelle und zuverlässige Alternative für die aufgrund von geschlossenen beziehungsweise überlasteten Grenzen von Staus geplagten Straßentransporte.

Im Laufe des Jahres 2020 verkehrten mehr als 200 Züge des Poland Xpress zwischen den Ländern. Die stetig steigende Nachfrage veranlasste die Partner nun dazu, die Frequenz auf dem Korridor von drei auf fünf Umläufe pro Woche zu steigern. Das Netzwerk des Polen Xpress ermöglicht es, Güter, die aus dem Osten über Polen kommen, in Antwerpen mit über 20 wichtigen Zielen in Europa zu verbinden.

In der Gegenrichtung fahren die Züge von Antwerpen über Frankfurt (/Oder) nach Poznan. Von dort werden die Waggons in ganz Polen verteilt. Die Container fahren über das reguläre Netz der PCC Intermodal zu ihren Bestimmungsorten weiter. Während die PCC Intermodal die Abdeckung der wichtigsten polnischen Regionen und Fernost-Destinationen sicherstellt, bietet Lineas eine Bahnverkehrslösung für das übrige Europa wie Italien, Frankreich und Spanien an.

PCC Intermodal CEO Dariusz Stefański erklärt: „Wir haben regelmäßige intermodale Verbindungen zwischen Polen und Belgien genau im richtigen Moment gestartet, als der Markt eine zuverlässige Lösung brauchte. Dies war durchaus riskant, zumal niemand mit der Covid-19-Pandemie gerechnet hat und es schwierig war, vorherzusagen, was auf dem Markt passieren würde. Es war eine große Bewährungsprobe für uns alle.“

Mehr als die Hälfte der Gütermengen auf dem Polen Xpress wurde zuvor auf der Straße transportiert, was den Dienst zu einem Paradebeispiel für die Strategie von Lineas im Bereich Modal Shift macht. Olivier Deprez, Head of Network Management & Alliances bei Lineas erklärt: „Der Erfolg unseres Polen Xpress zeigt das Interesse unserer Kunden, ihre Waren mit der Bahn zu transportieren.“

Lineas mit Hauptsitz in Belgien beschäftigt als privater Bahnfracht-Spezialist über 2.100 Mitarbeitende und verfügt über eine Flotte aus 250 Lokomotiven und 7.000 Waggons. Anteilseigner des Unternehmens sind die Investmentgruppe Argos Wityu zusammen mit dem Management von Lineas (90 %) und die SFPI, ein Finanzinstitut, das im Auftrag der belgischen Bundesregierung arbeitet (10 %).

Die PCC Intermodal SA ist ein führender Anbieter intermodaler Transporte in Polen und Osteuropa. Das Unternehmen betreibt intermodale Drehscheiben in Zentralpolen (Kutno), Oberschlesien (Gliwice), Niederschlesien (Brzeg Dolny) und in der Region Vorkarpaten (Kolbuszowa) sowie auf der deutschen Seite in Berlin und Brandenburg (Frankfurt/Oder). Außerdem werden jährlich über 5.000 Intermodalzüge und rund 400 Haus-zu-Haus-Lieferungen pro Tag organisiert.

www.pccintermodal.pl

Werbung