In den letzten Jahren hat die Knorr-Bremse in Mödling rund 30 Mio. EUR in die Modernisierung des seit 1923 kontinuierlich gewachsenen Standorts sowie in Automatisierungsprojekte investiert. Am 10. Oktober nahmen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bundesminister Peter Hanke gemeinsam mit Nicolas Lange, Vorstandsmitglied der Knorr-Bremse AG München, Bürgermeisterin Silvia Drechsler sowie den Knorr-Bremse-Geschäftsführern Jörg Branschädel und Manfred Reisner dafür die offizielle Eröffnung vor.
„Der Produktionsstandort in Mödling sorgt dafür, dass Niederösterreich im Bereich der Bahnindustrie sehr gut aufgestellt ist. Unser Ziel ist es, den Gütertransport von der Straße auf die Schiene zu verlagern und damit einen großen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, sagte Johanna Mikl-Leitner. Knorr-Bremse zähle mit über hundert Standorten in mehr als hundert Ländern zu den wichtigsten Unternehmen der Bahnindustrie.
Im Zuge der Modernisierung wurden Gebäude thermisch saniert oder neu errichtet und mit einheitlichen, modernen Fassaden versehen. Eine PV-Anlage auf den Dächern sorgt für umweltfreundliche Stromgewinnung. In der Produktion setzt man verstärkt auf Automatisierung. Hohe Prozessstabilität, effizientere Fertigung und Logistik sowie erhöhte Flexibilität sind nur einige der Vorteile, die sich dadurch ergeben.
Die Knorr-Bremse GmbH wurde 1968 gegründet und beschäftigt an den NÖ Standorten Mödling und Kematen/Ybbs rund 1.150 Mitarbeitende. Weltweit sind es mit den zugehörigen Betrieben insgesamt etwa 2.100 Personen. Der Bahnindustrie-Zulieferer erzielte im Jahr 2024 einen Umsatz von rund 630 Mio. EUR.
Die Geschäftsführer Jörg Branschädel und Manfred Reisner bedankten sich besonders bei den rund 850 Mitarbeitenden in Mödling für ihren Einsatz. „In den fünf Jahren seit Projektbeginn konnten wir alle Bauvorhaben planmäßig sowohl ohne Produktionsunterbrechung als auch ohne einen einzigen geschlossenen Tag realisieren. Wir sind Weltmarktführer mit den meisten unserer Produkte“, hoben sie hervor.
