Bei den renommierten internationalen Carrier-Awards, die heuer im Rahmen des Transport- und Logistikkongresses Transporeon Summit 2025 in Amsterdam vergeben wurden, ist die ÖBB Lokführerin Klaudia Malej als „Train Driver of the Year“ ausgezeichnet worden. Dieser Preis ehrt die Kärntnerin für ihr besonderes Engagement, ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Leidenschaft.
Als Universallokführerin kennt und steuert Klaudia Malej 15 verschiedene Loktypen. Die Villacherin, die ihre Ausbildung zur Triebfahrzeugführerin mit 40 Jahren begonnen hat, fährt neben Personen- auch Güterzüge und befördert damit eine Vielzahl von Waren quer durch Österreich und über die Landesgrenzen hinaus.
Auf den mehreren hundert Meter langen und bis zu 2.000 Tonnen schweren Zügen der ÖBB Rail Cargo Group (RCG) befinden sich Rohstoffe wie Holz, Erz und Schotter, aber auch Container mit Konsumgütern. Besonders spannend findet Klaudia Malej den internationalen Güterverkehr, bei dem sie die Verantwortung für den Transport von Gütern über Landesgrenzen hinweg trägt.
„Dabei ist es meine Aufgabe, nicht nur den technischen Betrieb des Zuges zu gewährleisten, sondern auch alle spezifischen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen in verschiedenen Ländern zu beachten“, erklärt die Preisträgerin.
Ihren Preis als „Train Driver of the Year“ nahm Klaudia Malej beim Transporeon Summit in Amsterdam entgegen. Mit der Auszeichnung unterstreicht die Branche nicht nur die Bedeutung der Lokführer:innen für funktionierende Lieferketten, sondern auch die Rolle der Bahn als umweltfreundlichstes Verkehrsmittel.
ÖBB Rail Cargo Group Vorständin Bettina Castillo: „Wir sind sehr stolz auf Klaudia Malej und ihre großartige Leistung. Sie steht stellvertretend für die Professionalität, das Verantwortungsbewusstsein und die Leidenschaft, mit der unsere Lokführer:innen tagtäglich arbeiten, um unsere Güter verlässlich und umweltfreundlich an ihr Ziel zu bringen.“
Die ÖBB suchen jedes Jahr im Schnitt österreichweit rund 4.100 neue Mitarbeiter:innen. Viele der Berufe sind für Quereinsteiger:innen bestens geeignet, da die Ausbildungen ab dem ersten Tag bezahlt werden. Auch „Train Driver of the Year“-Preisträgerin Klaudia Malej kam als Quereinsteigerin zu den ÖBB.
