Die HHLA-Tochtergesellschaft Metrans hat die jüngste Modernisierungsphase ihres KV-Terminals in Prag abgeschlossen. Diese umfasste den Ausbau der Umschlagbereiche, die Verbesserung der Gleisanlagen sowie der IT- und Automatisierungssysteme.
„Alle Arbeiten sind fertiggestellt, jetzt sind wir bereit für weitere Verkehrsströme. Die Investition sorgt dafür, dass das Prager Hub der Marktnachfrage einen Schritt voraus bleibt“, erklärt Peter Kiss, CEO von Metrans. Der Standort spielt eine zentrale Rolle in der Gesamtstrategie des Unternehmens.
Die Terminalfläche erstreckt sich jetzt auf 420.000 m² und kann bis zu 7.500 TEU beladene Container und 10.000 TEU Leerequipment aufnehmen. Sechs Portalkrane, 13 Reachstacker und eine Flotte von fast 300 Lkw ermöglichen die zeitgleiche Abfertigung von 10 Zügen. Der Betrieb läuft rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche und wird durch Dienstleistungen wie Zollabfertigung, Containerwartung, VGM-Wiegen, Kühlgutumschlag und digitale Sendungsverfolgung in Echtzeit unterstützt.
Metrans wurde 1991 gegründet und bietet seit über 30 Jahren intermodale Komplettdienstleistungen an. Das Unternehmen betreibt eigene Lokomotiven und Waggons sowie ein Netzwerk intermodaler Terminals in Mitteleuropa, sechs davon in Tschechien. Zur Gruppe gehören Unternehmen aus Deutschland, Polen, der Slowakei, Österreich, der Türkei und Tschechien.
