Am 28. Oktober feierte Hapag-Lloyd die feierliche Taufe der „Wilhelmshaven Express“ am Jade Weser Port in Wilhelmshaven. Taufpatin des Schiffes war Wibke Friedrichs, Ehefrau des ehemaligen Hapag-Lloyd-Vorstandsmitglieds Anthony Firmin (COO).
Die „Wilhelmshaven Express“ ist der zwölfte und letzte Neubau einer Serie von Ultra-Großcontainerschiffen. Mit einer Kapazität von 23.660 TEU und einem Dual-Fuel-Antrieb (Betrieb mit LNG und auch Biomethan) wird sie im NE1-Dienst der Gemini Cooperation eingesetzt, der Asien und Nordeuropa verbindet.
„Die ‚Wilhelmshaven Express‘ und ihre elf Schwesterschiffe sind nicht nur die größten in unserer Flotte – sie sind Ausdruck unseres konsequenten Bestrebens, Emissionen kontinuierlich zu senken, höchste Qualitätsstandards zu setzen und langfristig strategisch zu wachsen,“ sagt Rolf Habben Jansen, Vorstandsvorsitzender der Hapag-Lloyd AG.
Der Manager würdigt zudem die Bedeutung des Container Terminals Wilhelmshaven: „Der Tiefwasserhafen hat sich als zuverlässiger und leistungsstarker HUB für Hapag-Lloyd und die Gemini Cooperation etabliert. Mit seinen stabilen Prozessen, effizienter Umschlagtechnik und direkten Verbindungen zu wichtigen Handelsrouten wie Fernost und dem Atlantik spielt er eine entscheidende Rolle bei der Stärkung unseres Netzwerks und der Widerstandsfähigkeit der Lieferketten unserer Kunden in Nordeuropa.“
Die Hamburg-Express Klasse wurde auf der Hanwha Ocean Werft in Südkorea gebaut. Mit Investitionen von rund 2 Mrd. USD zählt sie zu den bedeutendsten Flotteninvestitionen in der Geschichte von Hapag-Lloyd. Jedes Schiff misst 399 Meter in der Länge und ist mit modernster Technologie ausgestattet, die CO₂-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Designs um bis zu 25 Prozent reduziert.
Mit Blick auf die Zukunft bereitet sich das Unternehmen auf sein nächstes großes Neubauprogramm mit 24 Schiffen vor: Davon werden zwölf Neubauten eine Kapazität von jeweils 16.800 TEU und die weiteren zwölf eine Kapazität von jeweils 9.200 TEU haben. Alle Schiffe werden mit emissionsarmen Dual-Fuel-Motoren für verflüssigtes Gas ausgestattet, die besonders kraftstoffeffizient sind.
Darüber hinaus können auch diese Schiffe mit Biomethan betrieben werden, wodurch sich die CO₂-Emissionen im Vergleich zu konventionellen Antriebssystemen um bis zu 95 % reduzieren lassen. Hapag-Lloyd wird diese Neubauten zwischen 2027 und 2029 übernehmen.
