Im 8. Wiener Gemeindebezirk gibt es ab sofort acht Grätzl-Ladezonen. Sie dürfen im Vergleich zu den klassischen Ladezonen auch von Privatpersonen genutzt werden. Generell werden sie nicht von einzelnen Unternehmen beantragt, sondern gezielt von Stadtplanern dort errichtet, wo der Bedarf am größten ist.
Bisher musste jede Ladezone einzeln von einem Betrieb beantragt werden. Das hat gerade in Gegenden, wo es keine oder wenig Betriebe gibt, dazu geführt, dass Lieferanten keine legale Haltemöglichkeit vorgefunden haben. Sie mussten länger nach einer Ladezone suchen und dann weite Wege zu Fuß zurücklegen, was Zeit und Geld kostet.
Bezirksvorsteher Martin Fabisch: „Die Grätzl-Ladezonen sparen nicht nur Zeit, sondern reduzieren auch CO2-Emissionen. Das Be- und Entladen wird damit einfacher und umweltfreundlicher. Davon profitieren sowohl unsere Geschäftstreibenden als auch Privatpersonen und die Umwelt.“
Nach den ersten drei Grätzl-Ladezonen in der Josefstädter Straße auf Höhe der Hausnummern 30, 57 und 65 befinden sich die fünf neuen Standorte in der Alser Straße 21, Pfeilgasse 46, Zeltgasse 6, Piaristengasse 18, Lange Gasse 20-22. Bis Jahresende folgt ein weiterer Bezirk: Auch Mariahilf errichtet seine erste Grätzl-Ladezone.
