Die Sipro Siderprodukte AG ist spezialisiert auf den Vertrieb von Stahlprodukten in Europa. Seit rund zehn Jahren arbeitet das Unternehmen mit Sitz in Schlieren (Schweiz) eng mit der ÖBB Rail Cargo Group (RCG) zusammen und bringt so jedes Jahr tausende Tonnen des eisenhältigen Werkstoffs auf Schiene.
Heuer umfasst die Kooperation rund 150 Transporte mit einem Gesamtvolumen von etwa 4.000 Tonnen Stabstahl. Dieser wird in vielen Bereichen verwendet, z.B. in der Automobilindustrie für Zahnräder, im Maschinenbau für Bauteile oder im Stahlbau für Konstruktionen.
Aus insgesamt fünf verschiedenen Werken im Großraum Verona startet der Vorlauf per Lkw. Über den TransFER Verona–Wuppertal findet dann der Hauptlauf auf der Schiene statt.Ab Wuppertal beginnt der Nachlauf wieder mit dem Lkw zu verschiedensten Empfängern im Umkreis von 100 Kilometern. Damit ist eine durchgehende Door-to-door-Lösung garantiert.
Für die Stahltransporte kommen Wechselaufbauten der RCG zum Einsatz, die sich besonders für multimodale Verkehre eignen. Durch die Möglichkeit, sie von allen Seiten und auch von oben zu beladen, bieten sie ein hohes Maß an Flexibilität und schützen die Ware vor Witterungseinflüssen.
Auch organisatorisch setzt Sipro auf Effizienz: Die Beauftragung der Transporte erfolgt via Schnittstelle über die Transportmanagement-Plattform Transporeon, wo neben Straßentransporten auch multimodale (Bahn-)Transporte buchbar sind.
Damit entsteht eine zuverlässige Door-to-door-Lösung, die die Vorteile der Schiene mit der Flexibilität der Straße kombiniert. Sipro kann so nicht nur seine Transporte in Echtzeit verfolgen, sondern leistet zudem durch die Verlagerung des Hauptlaufs von der Straße auf die Schiene einen klaren Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen.
