DHL Global Forwarding startet Zollinnovation für US-Importe

Neuer Service ist Teil einer umfassenderen Strategie, Einzelhändler mit skalierbaren, technologiegestützten Logistiklösungen zu unterstützen.

DHL Global Forwarding startet Zollinnovation für US-Importe Bild: DHL Group

DHL Global Forwarding hat den DHL Consolidated Clearance Service für US-Importe eingeführt. Die neue Zolllösung der weltweit tätigen Luft- und Seefrachtspedition ist auf die Anforderungen von E-Commerce- und Einzelhandelsunternehmen zugeschnitten, die sich in einem zunehmend komplexen Handelsumfeld bewegen.

Angesichts sich wandelnder US-Zollpolitik und steigender regulatorischer Anforderungen sehen sich Importeure – insbesondere in schnelllebigen Konsumgüterbranchen – mit steigenden Kosten, längeren Abfertigungszeiten und erhöhten Compliance-Risiken konfrontiert. Der neue Service von DHL Global Forwarding wurde entwickelt, um diesen Herausforderungen gezielt zu begegnen.

Das geschieht mit einem verbesserten, kosteneffizienten Zollabfertigungsprozess, der mehrere Sendungen unter einer einzigen Zollanmeldung zusammenfasst. Er richtet sich insbesondere an Unternehmen mit hohem Sendungsvolumen, die von der vereinfachten „de minimis“-Abfertigung auf formelle oder informelle Einfuhrverfahren umstellen.

„Unser neuer Service bietet vereinfachte Zollprozesse, reduzierte Kosten und die Sicherheit, regulatorischen Anforderungen stets einen Schritt voraus zu sein. Das ganz ohne komplexe Technologie-Infrastruktur. Kostenkontrolle, Planungssicherheit und Compliance sind entscheidende Wettbewerbsvorteile im zunehmend umkämpften Einzelhandel – insbesondere in Spitzenzeiten zum Black Friday oder dem Weihnachtsgeschäft“, sagt Greg Nichols, Senior Vice President Global Customs bei DHL Global Forwarding.

Die Einführung erfolgt vor dem Hintergrund sich wandelnder globaler Handelsmuster. Der Service gewinnt insbesondere an Relevanz, da US-Zölle ein Niveau erreichen, das zuletzt in den 1930er Jahren verzeichnet wurde und die Handelswachstumsprognose für Nordamerika von 2,7 Prozent auf 1,5 Prozent jährlich gesenkt wurde. Einzelhändler reagieren darauf mit einer Diversifizierung ihrer Beschaffungsstrategien, der verstärkten Nutzung von DDP-Incoterms (verzollt geliefert) zur Vereinfachung grenzüberschreitender Prozesse sowie neuen Importmodellen für die USA.

Gleichzeitig wächst der internationale E-Commerce weiter. Laut dem DHL E-Commerce Trends Report 2025 wird der globale grenzüberschreitende E-Commerce-Markt bis 2032 voraussichtlich ein Volumen von 4,81 Bio. USD erreichen – ein klares Zeichen für nachhaltiges Wachstum. Doch da Verbraucher unerwartete Zollgebühren und komplizierte Rückgabeprozesse als Hauptgründe für den Abbruch von grenzüberschreitenden Käufen nennen, war der Bedarf an transparenten und effizienten Zolllösungen nie größer.

group.dhl.com

Anzeige