Mit dem Betriebsstart am 1. Juli hat der neue Inlandterminal von BLG Logistics in Ahlhorn offiziell die Arbeit aufgenommen. Der erste Kunde ist bereits aktiv. Parallel dazu beginnt der gezielte Personalaufbau. Zum Start sind 20 Mitarbeitende am neuen Standort beschäftigt.
„In Ahlhorn entsteht ein neuer Standort mit Platz für rund 16.000 Fahrzeuge – inklusive technischer Services. Das ist nicht nur mehr Fläche – das ist ein Bekenntnis zur Zukunft des Segments Automobile”, betont Axel Krichel, Mitglied des Vorstands und COO der BLG-Gruppe.
Der Manager sieht bei den Automobilherstellern eine wachsende Nachfrage nach integrierter Logistik, technischen Dienstleistungen und einem erprobten Distributionsnetzwerk. Das sind Bereiche, in denen BLG Logistics bereits gut aufgestellt ist. In Ahlhorn werden diese Stärken gezielt ausgebaut.
Der neue Inlandterminal bietet auf rund 35 Hektar umfangreiche Entwicklungsmöglichkeiten. Zum Betriebsstart stehen 2.500 Stellplätze zur Verfügung. Mittelfristig ist ein Ausbau auf bis zu 16.000 Stellplätze vorgesehen. Auch die Planung eines Technikzentrums läuft, das künftig zusätzliche Dienstleistungsimpulse setzen und den Standort technologisch stärken soll.
Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil der Standortstrategie: Der Einsatz von Ökostrom, eine Photovoltaikanlage auf dem Hallendach sowie moderne Wärmepumpentechnologie sind in Planung. Bereits jetzt stehen emissionsarme Transportlösungen über die Schiene bereit. Darüber hinaus ist ein Ausbau der Schieneninfrastruktur geplant.
„Wir freuen uns über den erfolgreichen Betriebsstart und über das Vertrauen des ersten Kunden. Die Nachfrage zeigt schon jetzt das Potenzial dieses Standorts. Wir haben noch viel vor – nicht nur beim Infrastrukturausbau und im Teamaufbau, sondern auch beim Ausbau unseres Serviceangebots für bestehende und neue Kunden“, so Thomas Menke, Niederlassungsleiter des Inlandterminal Ahlhorn.
Der neue Terminal liegt verkehrsgünstig – rund drei Kilometer von den Autobahnen A1 und A29 entfernt – im Schnittpunkt der europäischen Nord-Süd-Achse. Die Nähe zu den norddeutschen und niederländischen Seehäfen macht Ahlhorn zu einem zentralen Logistikstandort für nationale wie internationale Warenströme.
